Ausbildung bei TUI fly – Traumjob über den Wolken Teil 4

Ausbildung bei TUI fly – Traumjob über den Wolken Teil 4

Hallo liebe Luftfahrtinteressierte,

heute melden wir – Darleen und Florian – uns ein letztes Mal bei euch. Denn nachdem wir die praktische Prüfung bei Lufthansa Aviation Training erfolgreich abgeschlossen hatten, galt es nur noch, eine Security-Schulung zu absolvieren. Da der Schulungsblock „Security“ eine hohe Anzahl vertraulicher und interner Informationen beinhaltet, können wir euch hier leider keine tiefergehenden Einblicke in diese Thematik ermöglichen.

Allerdings fand in dieser Zeit auch unser erster Schulungsflug statt. Auf diesem sogenannten „Guckflug“ geht es raus aus der Theorie und rein in die Praxis: So konnten wir die theoretischen Inhalte endlich auch einmal im Flugbetrieb erleben und umsetzen. 🙂 In der nachfolgenden Feedbackrunde gab es nur positives Feedback zu den ersten Schulungsflügen. Unsere zukünftigen Kollegen haben uns sehr gut im Flieger aufgenommen und willkommen geheißen.

Den abschließenden Securitytest haben wir ebenfalls alle mit Bravour bestanden. Von diesem Moment an waren wir offiziell anerkannte Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, was für ein Gefühl! Unser Traum vom Job über den Wolken wurde Wirklichkeit und das musste am letzten Tag natürlich kräftig mit unseren Trainern und Vorgesetzten aus der Verwaltung und der Station Hannover gefeiert werden – mit alkoholfreiem Sekt und TUI Berlinern. Wo ist die Zeit geblieben? Kaum zu glauben, wie schnell die dreimonatige Ausbildung vergangen ist.

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Securitytest sind wir offizielle Flugbegleiter und Flubegleiterinnen bei TUI fly.

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Securitytest sind wir offizielle Flugbegleiter und Flubegleiterinnen bei TUI fly.

Wie waren die ersten Flüge als frischgebackener Flugbegleiter?

Zwischen Theorie und Praxis ist natürlich ein Unterschied. Die Quintessenz unserer ersten Wochen als Flugbegleiter: „Übung macht den Meister“. Nach einiger Zeit kommt man in die Bordküche (Galley) und weiß genau, wo man den nächsten Schritt und den nächsten Handgriff macht. Aber am Anfang steht man da und muss erstmal überlegen. Der Kaffee ist in der Unit 3, einer Metallbox, verstaut. Aber wo war noch einmal diese Unit 3? Und schon geht die Suche los… Für unsere erfahrenen Kollegen ist das natürlich kinderleicht, aber wir haben auf jedem Flug die nötige Unterstützung unserer Kollegen erhalten, die wir am Anfang benötigten.

So sind unsere ersten Flüge natürlich sehr aufregend gewesen. Wir sind viel zu früh und mit klopfenden Herzen zum Flughafen gefahren. Bloß nicht zu spät kommen. Da wir in Hannover stationiert sind und der Flughafen Hannover kein Nachtflugverbot hat, konnten wir uns auch gleich darin ausprobieren, wie es ist, schon um Mitternacht oder um 01:00 Uhr in der Früh aufzustehen, da wir um 02:30 Uhr Check In hatten.

Auf unseren ersten Flügen hatten wir noch eine Menge Fragen, die uns unsere Fliegerkollegen alle beantworten konnten. Selbstverständlich benötigten wir etwas mehr Zeit bei den Vorbereitungen als unsere Kollegen. Jedoch zeigte jeder von ihnen Verständnis und unterstützte uns. Die offene und hilfsbereite Stimmung innerhalb der Crews war direkt spürbar. An Bord sind wir eine große Familie, jeder schaut nach den Kollegen und unterstützt, wenn diese Hilfe brauchen. Man ist nie allein gelassen oder hilflos auf sich gestellt! Und im Zweifel konnten wir die Themen, die wir in der Schulung gelernt haben, auf unseren iPads nachlesen.

Persönlicher Eindruck Florian:

Meiner Meinung nach ist dies ein super abwechslungsreicher, toller Job! Man lernt immerzu neue Kollegen kennen und man hat täglich neue Gäste an Bord. Somit ist jeder Flug und jede Route anders, da es hin und wieder zu Planänderungen aufgrund von z.B. schlechtem Wetter kommen kann. Wenn du mit dem Gedanken spielst, Flugbegleiter zu werden, solltest du das auf jeden Fall probieren und schauen, ob dies etwas für dich ist. Natürlich hat der Beruf auch Schattenseiten: Dies ist kein Nine-to-five-Job! Es kommt schon öfter vor, dass man am Wochenende arbeiten muss, was sich dann langfristig sicher etwas im sozialen Leben bemerkbar macht. Aber auch dies bekommt man hin.

Also wenn du mich fragst, bewerben und ausprobieren!

Persönlicher Eindruck Darleen:

Ausbildung zur Flugbegleiterin. Einer meiner ersten Flüge bei TUI fly.

Ausbildung zur Flugbegleiterin. Einer meiner ersten Flüge bei TUI fly.

Der Arbeitsalltag als Flugbegleiterin ist genauso aufregend und abwechslungsreich, wie ich es mir vorgestellt habe. Mir gefällt es sehr, dass ich täglich mit neuen Gästen und auch neuen Arbeitskollegen zu tun habe. Zudem gefällt mir die Bewegung im Flieger sehr. Wie ich schon im ersten Beitrag erzählt habe, wurde mir der Büroalltag zu eintönig, da mir die Bewegung sowie der direkte Gästekontakt gefehlt haben. In der Luft habe ich jetzt wieder beides. Natürlich darf man aber nicht vergessen, dass man als Flugbegleiterin zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie jeden Wochentag arbeiten kann. Somit ist es natürlich oft schwierig, sein soziales Leben mit dem Beruf zu vereinbaren. Mit einem verständnisvollen Umfeld ist dies aber durchaus machbar. Wenn du gerne Verantwortung übernimmst und Spaß im Umgang mit Menschen zeigst, kann ich dir den Beruf nur empfehlen!

Wir hoffen, wir konnten dir einen guten Einblick in den Beruf des Flugbegleiters geben. Vielleicht haben wir es ja sogar geschafft, dir die Entscheidung zur Berufswahl zu erleichtern und dürfen dich bald bei uns im Team begrüßen!

Bis dahin wünschen wir dir „Always happy landings“ und hoffentlich bis bald.

Darleen und Florian

 

Bildnachweis: Flughafen Stuttgart GmbH – Tom König

 

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