Kapverden – mehr als Badeurlaub!

Wem es auf den Kanaren zu voll ist, der fliegt einfach mal auf die Kapverden! Die Kapverdischen Inseln liegen nur zwei Flugstunden weiter als Gran Canaria & Co. mitten im Atlantik. Die beiden Inseln Sal und Boa Vista sind Badeparadiese mit traumhaft weiten Sandstränden, wo du immer ein ruhiges Plätzchen für dich findest. Auch in den Wintermonaten herrschen dort ideale Bedingungen für einen unbeschwerten Badeurlaub. Sowohl Sal als auch Boa Vista bestehen fast nur aus Sand und Dünen, was – wenn man hauptsächlich zum Baden und Surfen herkommt – absolut super ist! Für bunte Abwechslung sorgen dann die Bewohner, die dich mit ihrer kreolischen Lebensfreude und lässigen Lebensart bestimmt sofort anstecken werden.

Hier ein paar Facts, die deine Vorfreude noch steigern:

  • Wassertemperatur in den Wintermonaten: 24° bis 25°C
  • Lufttemperatur im Winter: 20° bis 28°C
  • Regentage: Fehlanzeige!
  • Außer einem Strandtuch, Sonnencreme und Badeklamotten brauchst du also nicht viel einzupacken!

Was erwartet dich in deinem Badeurlaub auf Sal?

Das touristische Zentrum Santa Maria liegt im Süden der Insel. Der Ferienort bietet dir Unterkünfte in allen Kategorien – von einfachen Pensionen bis hin zum komfortablen Luxushotel. Außerdem findest du dort jede Menge Bars und Restaurants. Die Stars hier sind aber eindeutig das glasklare, türkisfarbenen Meer, das eine hervorragende Wasserqualität aufweist und der lange, breite und feinsandige Strand. Du findest dort jede Menge Platz für dein Strandtuch und wenn du es etwas komfortabler magst, kannst du dir auch eine Sonnenliege und einen Sonnenschirm ausleihen.

 

Auch Surfer kommen voll auf ihre Kosten

Natürlich gibt es auf Sal auch jede Menge Wassersportangebote rund ums Surfen und Kiten. So hat auch der ehemalige Profisurfer und mehrfache Weltmeister Josh Angulo seine Surfschule nicht von ungefähr genau hier. Durch den beständigen Nordostpassat herrschen vor Sal ideale Bedingungen zum Surfen und Kiten. In Strandnähe ist das Wasser glatt und es gibt nur kleine Windwellen, weiter draußen findest du eine offene Atlantikdünung und ein tolles Speedrevier. Für Ungeübte kann der Einstieg jedoch aufgrund des kräftigen Shorebreak in Ufernähe etwas schwierig sein. Anfänger sollten ihr Board deshalb lieber vor Boa Vista ins Wasser bringen – die Bucht von Sal Rei ist seicht und es gibt dort keinen Shore Break. Aber ebenfalls professionelle Betreuung: der ehemalige Profisurfer François Guy De Boavista zeigt dir in seinem Surfcenter Boa Vista Windclub und natürlich auch auf dem Wasser, wie du am besten mit Wind und Wellen spielst.

Badeparadies Boa Vista

Auch auf Boa Vista erwarten dich beste Badebedingungen – rund um die gesamte Insel findest du 55 Kilometer Sandstrand vom Feinsten! Es gibt besonders im Norden viele menschenleere Strände, die zum Sonnenbaden und zu ausgedehnten Strandspaziergängen einladen. Aber Vorsicht: An einsamen Stränden kommt es immer wieder zu Raubüberfällen. Suche deswegen lieber die belebteren Strände auf, wie z.B. die Buchten von Sal Rei im Westen der Insel, die sich hervorragend zum Baden eignen, da sie durch die vorgelagerte Insel Ilheu de Sal Rei im Windschatten liegen.

Weitere Traumstrände im Südwesten

Kapverden Surfer

Südlich der Hauptstadt Sal Rei liegt der kilometerlange Sandstrand Praia do Estoril. Dieser geht im Süden zu dem Praia de Carlota über, der aber eine starke Brandung hat, weswegen du dort besser nicht baden solltest. Alternativ kannst du ganz entspannt in einem der Strandrestaurants dein Seafood genießen und den wagemutigen Surfern bei ihrem Ritt über die Wellen zusehen. Wie wäre es zum Beispiel mit fangfrischen Langusten vom Grill? Anschließend folgt noch der Praia da Chave mit etlichen großen Hotels. Die beiden schönsten Strände Boa Vistas befinden sich ganz im Süden: der Praia da Varandinha liegt malerisch eingebettet zwischen Leuchtturm und Kalkfelsen. Der endlose Praia Santa Monica bietet ebenfalls fotogene Felsen und feinsten Sandstrand.

Die Wurzel der kapverdischen Kultur

Die Kultur der Kapverden wird von portugiesischen und afrikanischen Einflüssen geprägt. Mitte des 15 Jahrhunderts wurden die bis dahin unbewohnten Inseln portugiesische Kolonie und kurz darauf zum Drehkreuz des Sklavenhandels zwischen Afrika, Europa und Amerika. Die Menschen, die aus der Verschmelzung beider Kulturen hervorgegangen sind, bezeichnet man als Kreolen. Erst 1975 erlangten die Kapverden ihre politische Unabhängigkeit. Sie gehörten bis dahin zu den ärmsten Ländern der Erde.

Die Küche – einfach, aber lecker!

Die einfache Küche wird von Mais und Bohnen geprägt. Auch das kapverdische Nationalgericht Cachupa besteht aus gestampftem Mais und Bohnen. Nur bei wohlhabenderen Einwohnern landet auch ab und zu mal ein Huhn oder Fisch in dem nahrhaften Eintopf. In den Restaurants der Urlaubsorte kannst du aber natürlich auch fangfrischen Fisch, Fleischgerichte sowie leckeres Obst und Gemüse genießen.

Die Menschen – fröhlich und melancholisch zugleich

Die Insulaner kleiden sich gerne auffallend farbenfroh und auch sonst zeichnen sich die Bewohner der Kapverden trotz der oftmals schwierigen Lebensumstände durch eine überbordende Lebensfreude und bewundernswerte Gelassenheit aus. Best-Of_Cape-Verde_Boa-Vista_PostcardsDas drückt sich auch in der Musik aus: Im Radio, Bus oder Taxi hört man meist Zouk, moderner Elektro-Pop mit karibischen Einflüssen. Die Kapverdischen Musikstile Morna und Coladeira, die man evtl. einmal live in einer Bar erleben kann, sind wesentlich ruhiger, poetischer und zumeist auch melancholischer geprägt. Womit wir wieder bei den portugiesischen Wurzel wären …

 

 

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