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Ein Flugzeug aus der TUI fly Flotte wird von GateGourmet mit Verpflegung und Bordshopartikeln beliefert.

Wie kommen eigentlich Bordverpflegung und Bordshop-Artikel ins Flugzeug?

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie die Verpflegung und die Bordshop-Artikel eigentlich ins Flugzeug kommen und welche Logistik dahinter steckt ? TUI fly Flugzeugspotter & Blogger Dirk Oehlschläger hat einen Tag lang ein Gate Gourmet Fahrzeug begleitet und für dich hinter den Kulissen recherchiert.

Wenn das Flugzeug seine Reiseflughöhe erreicht hat, beginnt kurz darauf das Catering. Die über das TUI fly Bistro vorbestellten Essen und Getränke werden serviert und wer sich lieber spontan entscheiden möchte, wählt aus der TUI fly Café Karte aus.

Welches Unternehmen verbirgt sich hinter Gate Gourmet?

Die Gate Gourmet GmbH Deutschland gehört zur gategroup Holding AG mit über 200 Standorten in 60 Ländern mit Hauptsitz in der Schweiz. Sie ist im Catering für viele namhafte Airlines national und international tätig, unter anderem auch für TUI fly Deutschland. In Langenhagen unweit des Hannover Flughafens und des TUI fly Hauptsitzes hat die Gate Gourmet einen Standort, von dem aus die Flugzeuge am Airport beliefert werden. In den Lagerhallen wird alles kommissioniert und die Trolleys und Units für die Galley des Flugzeuges werden genau nach den Anforderungen der jeweiligen Airline bestückt. Nach einem festen Plan werden dann die Trolleys mit Spezialfahrzeugen termingerecht an das Flugzeug geliefert.

Es geht los…

Oliver Wallrath auf dem Vorfeld. Hannover Langenhagen Flughafen

Oliver Wallrath mit seinem LKW auf dem Vorfeld.

Ich treffe mich mit Oliver Wallrath, der das Catering Fahrzeug am heutigen Tag fährt, am Standort der Gate Gourmet GmbH in Hannover-Langenhagen. Der Spezial-Lkw steht schon an der Rampe, die Beladung ist fast abgeschlossen. Der letzte Trolley wird raufgeschoben und gesichert, die Ladebühne hochgeklappt. Nun werden die Türen noch verplombt, dann ist das Fahrzeug abfahrbereit und startet zur Sicherheitskontrolle am Airport. Da ich nicht einfach so in den Sicherheitsbereich des Flughafens darf, wurde für mich extra ein Tagesausweis beim Flughafen beantragt. Selbstverständlich muss auf dem Vorfeld auch eine gelbe Warnweste getragen werden, damit man als Person besser erkannt wird. Sicherheit wird an jedem Flughafen groß geschrieben!

Wir starten Richtung Airport. Bei der Sicherheitskontrolle wird der Lkw überprüft, unsere Ausweise werden gescannt sowie unsere Gegenstände durchleuchtet ,wie auch beim normalen Fluggast am Terminal. Nach der Kontrolle öffnet sich langsam das Haupttor des Flughafens und wir fahren auf das Vorfeld. Hier gibt es besondere Verkehrsregeln, denn wir haben es hier ja auch mit Flugzeugen in der Begegnung zu tun. Es gilt: Rollverkehr hat immer Vorfahrt.

Welche Flugzeuge werden heute beliefert?

Heute stehen für uns die folgenden drei Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 der TUI fly Deutschland auf dem Programm :

  1. Die D-AHLK (in der Fliegersprache auch „Lima Kilo“ genannt), die über Nacht reingekommen und für Palma de Mallorca disponiert ist
  2. Die D-AHFT („Foxtrott Tango“), die aus Heraklion kommt und weiter nach Teneriffa fliegt
  3. Die D-ATUD („Uniform Delta“) in der TUI BLUE Sonderlackierung, die aus Rhodos kommend landet und weiter nach Fuerteventura fliegt

Wir haben es also mit einem EU- und zwei Nicht-EU-Flügen zu tun, auf denen auch zollfreie Waren an Bord angeboten werden. Auf Nicht-EU-Flügen kannst du im Gegensatz zu EU-Flügen Zigaretten an Bord kaufen. Unser Lkw ist mit den Trolleys und Units für die drei Flüge sortenrein beladen und wir bleiben solange auf dem Vorfeld, bis die letzte Maschine abgefertigt ist.

Wir starten mit der Abfertigung der ersten Maschine

Die „Lima Kilo“ finden wir auf der Gate Position A02 am Terminal A, so, wie es auch auf unserem Tagesplan steht. Wir sind rechtzeitig um kurz nach neun am Flieger, der Abflug ist für 10:35 Uhr nach Palma de Mallorca geplant. Für diese Maschine machen wir das Catering für die Rear Galley, also an der hinteren Tür. Für die vordere Galley ist ein anderes Fahrzeug von Gate Gourmet zuständig.

Nun müssen wir den Lkw genau an der richtigen Stelle positionieren, damit die Laderampe genau an die Flugzeugtür passt. Zur Orientierung und zur Einhaltung des Mindestabstands stellt Olli einen Pylon mit einer Stange auf um die richtige Position anzufahren. Wenn der Lkw korrekt steht, werden Keile an das vordere Rad gelegt, damit der LKW gegen Wegrollen gesichert ist. Nun werden die seitlichen Stempel zur Stabilisierung des Fahrzeugs ausgefahren, denn wir müssen uns ja weit nach oben liften. Als Erstes werden die Plomben wieder entfernt. Über eine Leiter begeben wir uns auf die Ladefläche zu den Flugzeugtrolleys, per Knopfdruck liften wir uns dann auf die Höhe der Flugzeugtür. Nun wird die Verladerampe in Richtung Flugzeugtür gefahren und ausgerichtet. Die Tür ist verschlossen, aber wir können sie selbst von außen öffnen, da sich niemand in der Maschine befindet. Nun fehlt noch ein kleines Stück zwischen Laderampe und Flugzeug – hierzu dient ein maßgeschneidertes Überladeblech, das per Hand angelegt wird – und wir sind klar zur Beladung.

Jetzt haben wir hier genügend Zeit und können in Ruhe arbeiten, die Galley ist komplett leer und muss für den Hinflug und Rückflug bestückt werden. Da es sich um einen Nicht-EU-Flug ohne zollfreie Zigaretten handelt, bleiben einige Stauräume frei. Da die Galley dieser Maschine anders aufgeteilt ist als in anderen Modellen der Boeing 737-800, müssen wir besonders aufpassen, erklärt Olli. An den Trolleys sind Aufkleber, die uns eine Menge Daten zu Flugnummer, Fluggerät, Registration, Strecke, Datum, Abflugzeit, Galley und natürlich den Platz, wo der Trolley gestaut werden muss, verraten. Die Nummer, die auf dem Label steht, finden wir auch in der Galley wieder.

Der Trolley wird eingeschoben, mit der roten Fußbremse festgestellt und mit den drehbaren Riegeln, den sogenannten Latches, in der Galley verstaut. So findet dann jeder Trolley seinen entsprechenden Platz. Diese Ordnung ist sehr wichtig, denn in der Luft muss jeder Handgriff sitzen. Die Flugbegleiter finden immer alles an der richtigen Stelle ohne lange zu suchen. Zu guter Letzt befüllen wir noch einen Behälter mit Eis, damit die Getränke bei Bedarf auch mit Eis angeboten werden können. Generell sind alle Trolleys vorgekühlt und haben Fächer für Trockeneisscheiben. Vorn an der Maschine ruckelt es etwas und wir hören an den Stimmen, dass die Crew kommt. Ein Flugbegleiter checkt die Galley, vergleicht alles mit dem Lieferschein und quittiert den ordnungsgemäßen Erhalt der Ware. Ein kurzer Smalltalk und wir verabschieden uns – die Crew muss  nun den Flieger für den bevorstehenden Flug vorbereiten.

Der erste Flieger ist geschafft, was machen wir jetzt?

Wir haben ein wenig Zeit und informieren uns, die „Foxtrott Tango“ aus Heraklion soll laut Plan um 11:10 in Hannover landen. Über Flightradar24 und über einen Monitor in der Gepäck-Abfertigungshalle sehen wir, dass die Ankunft 10 Minuten früher sein wird. Wir treffen auf den Flugzeugabfertiger des Flughafens Hannover und ich stelle fest, dass der Airport wie eine kleine Familie ist – jeder kennt hier fast jeden. Nun bereiten wir uns auf den nächsten Flieger vor und ich frage mich, ob die Abfertigung diesmal anders verlaufen wird?

Der zweite Flieger ist im Anflug

Zunächst mussten wir warten bis alle Gäste ausgestiegen sind. Dann ging es für uns los, diesmal haben wir weniger Zeit.

Zeit ist knapp: Nachdem die Gäste ausgestiegen sind, tauscht Olli zügig die Trolleys aus.

Unsere D-AHFT setzt 10 Minuten vor der Zeit auf der Nordbahn auf, nach wenigen Minuten erreicht sie das Gate A03. Wir stehen auf Position und warten darauf, dass die Maschine on block, also abgestellt, ist. Bei dieser Maschine handelt es sich um einen Turnaround, d.h. sie kommt rein und geht gleich wieder raus. Unsere Zeit ist entsprechend knapper als bei der ersten Maschine. Wir müssen zeitnah an die Maschine kommen, denn es gibt auch noch andere Servicefahrzeuge wie Gepäcklader, Wasserwagen und Tankwagen. Ansonsten ist es fast das gleiche Prozedere wie bei der ersten Maschine, jedoch beliefern wir dieses Mal die vordere Galley.

Auch der Gepäcklader arbeitet auf Hochtouren, damit die nächsten Fluggäste pünktlich abheben können.

Auch der Gepäcklader arbeitet auf Hochtouren, damit die nächsten Fluggäste pünktlich abheben können.

Was ist der Unterschied ? Die Maschine kam vollbesetzt rein, d.h. die Fluggäste müssen erst komplett ausgestiegen sein, bevor man uns die Tür öffnen wird. Wir halten uns bereit und werden 10 Minuten später ins Flugzeug gelassen. Die Crew, die seit Mitternacht unterwegs ist, bereitet sich nun auf den Feierabend vor. Plötzlich erblicke ich ein bekanntes Gesicht: Der Kapitän von meinem “Tag der Currywurst Flug“  hat diese Maschine nach Hannover geflogen und wir haben uns sofort wiedererkannt.

Nun muss es schnell gehen, denn die Crew wechselt bereits am Gate. Einzelne Trolleys müssen getauscht werden, das bedeutet doppelten Aufwand im Vergleich zum ersten Flieger. In die Trolleys werden kurz vorher noch Trockeneisscheiben zur weiteren Kühlung geschoben.

Im Flieger herrscht reges Treiben, denn die Fluggäste wollen ja pünktlich an ihr Urlaubsziel gebracht werden. Neben unserem Cateringfahrzeug arbeitet auch der Gepäcklader auf Hochtouren. Alles läuft planmäßig und reibungslos ab. Die Trolleys sind verstaut, der Lieferschein geprüft, Tür zu, damit die Fluggäste nach Teneriffa einsteigen können.

Wie sieht es mit unserer dritten Maschine aus ?

Wir haben heute einen ruhigen Tag erwischt, Sonntags sei die Zahl der Abflüge höher, erzählt Olli. Wir haben eine kleine Pause, die D-ATUD in der TUI BLUE Sonderlackierung wird um 12:35 Uhr in Hannover landen. Das Flugzeug kommt pünktlich aus Rhodos an und wird am Gate A05 des Terminal A abgefertigt. Auch hier handelt es sich wieder um einen sogenannten Turnaround, die Maschine fliegt gleich nach Fuerteventura weiter.

Wir bringen uns wie bei der ersten Maschine in Position an der hinteren Tür und warten ab, bis die 188 Passagiere ausgestiegen sind. Dann geht die Tür auf und wir können loslegen. Auch die Reinigungsfirma ist schon im Flieger und wir arbeiten quasi Hand in Hand. Die Trolleys werden ausgetauscht und schon steht die neue Crew vor uns. Die Belege werden unterschrieben, wir verabschieden uns wieder und wünschen einen guten Flug.

 

Die "Uniform Delta" wird ebenfalls von uns mit frischer Verpflegung und neuen Bordshopartikeln bestückt.

Die „Uniform Delta“ wird ebenfalls von uns mit frischer Verpflegung und neuen Bordshop-Artikeln bestückt.

Es ist geschafft!

Wir haben alle drei Flieger pünktlich abgefertigt, alles hat reibungslos funktioniert. Die getauschten Trolleys befinden sich im hinteren Teil des Lkws und sind gesichert. Nun können wir das Vorfeld wieder verlassen und uns auf die Rückfahrt zum Gate Gourmet Standort in Langenhagen machen. Als wir losfahren, stoppt Olli nochmal auf dem Vorfeld und steigt aus. Haben wir etwas vergessen? Nein, auf dem Boden liegt eine abgebrochene Kofferrolle, die er aufsammelt, denn sie könnte von einem Triebwerk angesaugt werden und erheblichen Schaden verursachen. Jeder am Airport passt mit auf und sorgt für Sicherheit.

Nun stehen wir wieder vor dem Haupttor, das sich langsam öffnet, und melden uns mit unseren Sicherheitsausweisen per Scan ab. Bye bye Hannover Airport. In Langenhagen angekommen, fahren wir wieder an die Rampe und der Lkw wird entladen. Noch ein kurzer Blick ins Lager und dann ist Feierabend.

Mein Fazit: Ein toller informativer Tag!

Ein toller Tag mit Olli und GateGourmet.

Olli und ich haben sichtlich Spaß bei der Arbeit.

Als Außenstehender sieht man den Ablauf einer Flugzeugabfertigung oft nur durch die Terminalfenster. Wie hier aber zusammengearbeitet wird und wie viele kleine Details wichtig sind, damit alles reibungslos ablaufen kann, ist nur hinter den Kulissen zu erleben. Das Catering läuft auf höchstem Niveau und ich freue mich schon auf meine nächste Verpflegung an Bord. Es war für mich ein sehr aufregender Tag mit vielen neuen Informationen und netten Begegnungen.

Ganz herzlichen Dank auch an Oliver Wallrath, der mir alles sehr ausführlich gezeigt und erklärt hat sowie an Gate Gourmet, die diesen Beitrag ermöglicht und unterstützt haben!

Bildnachweis: Dirk Oehlschläger & Oliver Wallrath

Die Currywurst aus dem Zentrum Europas

Das Familienunternehmen Frankenberg kocht im rheinischen Würselen für ein internationales Publikum. Allerdings werden die Gerichte nicht vor Ort aufgetischt. Die Speisen landen in Flugzeugen weltweit.

Helga und Rüdiger Friedrichs, Geschäftsführer Frankenberg Lebensmittelherstellung

Helga Friedrichs beantwortet die Frage, bevor man sie fertig gestellt hat. Sie weiß noch genau, womit alles anfing: „Rinderbraten Esterhazy mit Kartoffelknödeln und glasierten Fingerkarotten“. Mit dem Gericht gewannen sie und ihr Mann 1985 ihren ersten Kunden. Zwölf Mitarbeiter hatten die Friedrichs damals und keine Ahnung von Flugzeugessen. Aber der Rinderbraten machte Eindruck bei der Airline. Heute hat Frankenberg rund 500 Mitarbeiter, beliefert 30 Airlines weltweit und wer heute Ahnung von gutem Flugzeugessen hat, ist keine Frage mehr.

Kochen wie für einen Tisch für zwei – aber das 15.000 Mal

Begeistert erzählen die Friedrichs von Workshops mit Köchen aus Indien und Japan, tischen Kostproben aus der eigenen Produktion auf und Helga Friedrichs fragt lächelnd: „Wein?“ Bald vergisst man, dass man in einem nüchternen grün-orangefarbenen Bau im Gewerbegebiet sitzt und glaubt, die Friedrichs würden hier einen edlen Landgasthof leiten. Und irgendwie stimmt das ja auch. Nur dass Frankenberg seine Gäste nicht in Restaurants bewirtet, sondern in Flugzeugen weltweit. „Unser Ansatz ist: Wir kochen wie für einen Tisch für zwei in einem guten Lokal. Aber das 15.000 Mal“, sagt Rüdiger Friedrichs. Diesen Spagat zwischen Masse und Qualität schafft Frankenberg mithilfe von Technologie. Einige Maschinen wurden eigens für die Firma entwickelt. Bittet man Rüdiger Friedrichs um Beispiele, fallen Worte wie Trommelblancheure, Doppelwellenpaddelmischer und Rohrbündelwärmetauscher. Mit ausladenden Gesten und jugendlicher Euphorie beschreibt der 60-Jährige die Maschinen und muss selbst lachen. Er weiß, wie nerdig das ist.

Aufs Gramm genau

Dann signalisiert Tochter Laura: Zeit für eine Führung. Neben uns sind auch die zwei Flugbegleiter Alexandra Cibis und Sebastian Thies von TUI fly mit von der Partie. Die beiden wollen sich anschauen, woher die Currywurst kommt, die sie ihren Passagieren täglich servieren und die regelmäßig ausverkauft ist. Gerüstet mit Kittel, Haube, Mundschutz und Überschuhen geht es in die Produktionshallen von Frankenberg.

Frankenberg kocht in 1.200-Liter-Kochtöpfen

Erster Stopp: Gewürzausgabe. Auf Touchscreens rufen Mitarbeiter hier Rezepte auf, auch das der Currywurst, und wiegen entsprechend den Angaben die Gewürze ab. „Die Computerwaagen messen die Zutaten aufs Gramm genau und geben erst dann grünes Licht“, erklärt Sebastian Schlaadt. „Kein Koch kann sich hier einfach mal selbst eine Prise Salz besorgen.“ Nur so bleibt die Qualität auch bei großen Mengen unverändert. Um die Ecke hat ein Mitarbeiter alle Zutaten für die Currysoße auf einem Stahltisch versammelt. Stück für Stück landet alles in einem 1.200 Liter Kessel. „Unser kleinster Kessel fasst 60 Liter“, so Laura Friedrichs. Die Rezepte der Firma reichen rund um den Globus. Für japanische Kunden wurden eigens Reiskocher aus Japan importiert. Und in der hauseigenen Produktentwicklung brüten täglich zehn Köche und zehn Küchenhilfen über neuen Kreationen. Die Flugbegleiter Cibis und Thies dürfen die Currysoße kosten.

Jetzt wird verkostet

Dann geht es weiter in die nächste Halle, die so riecht wie sie heißt: „Das ist die Bratküche“, sagt Laura Friedrichs. Hier landen die geschnittenen Würste in einer sogenannten Doppelbandfritteuse. Die Fleischstücke verschwinden in einem rund zwei Meter langen Ölbad und tauchen am anderen Ende goldbraun wieder auf. Mitarbeiter am Fließband füllen nun alles in kleine Schälchen, die von einem Automaten versiegelt werden.

Außer ein Schälchen, das seitlich abtransportiert wird und traurig wieder zum Anfang zurückwandert. „Es gibt eine automatische Gewichtskontrolle am Ende eines jeden Bands“, so Schlaadt. „Ist ein Schälchen zu schwer oder zu leicht, wird es aussortiert und überprüft.“ Am Ende des Bands werden die Currywurst-Portionen schockgefrostet, bei -40 Grad. „So werden die Membranen der Zellen nicht zerstört und die Lebensmittel werden nicht matschig beim Auftauen“, erklärt Laura Friedrichs. Transportunternehmen liefern die Tiefkühl-Gerichte dann europaweit an Flughäfen aus.
An diesem Tag rollen gut zehn Portionen Currywurst weniger vom Hof. Die werden direkt aus dem Frost geholt und für uns in den Ofen geschoben. Die TUI Flugbegleiter Cibis und Thies nennen das – ganz im Sinne der Familie Friedrichs – Qualitätskontrolle.

Wie die Currywurst in 10.000 Metern Höhe schmeckt? Einfach beim nächsten TUI fly Flug probieren! 😉 

Unser Tipp: TUI Bistro ermöglicht Vorbestellung

Schmeckt! Die TUI fly Flugbegleiter Sebastian Thies und Alexandra Cibis verkosten die Frankenberg-Currywurst.

 

Nie mehr leer ausgehen! Currywurst und andere Essen des TUI fly Bistros können Passagiere bereits vorab buchen. Die Gerichte können bis zu 48 Stunden vor Abflug von Zuhause aus über tuifly.com, im Reisebüro oder über unsere Servicecenter unter 0511 22 00 43 21 bestellt werden. Wer keine Lust auf Currywurst hat, findet in unserem Angebot auch vegane und vegetarische Speisen. Für Allergiker gibt es zudem laktose- oder glutenfreie Gerichte.

Mehr Bilder und Hintergrundinformationen zu dem leckeren Thema findet ihr in der Winterausgabe 2018/2019 unseres Flyjournals.