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Tag der Currywurst bei TUI fly

Tag der Currywurst bei TUI fly

Heute ist der „Tag der Currywurst“. TUI fly hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um das deutsche Nationalgericht an seinem siebzigsten Geburtstag gebührend zu feiern. Auf dem Flug X3 2618 von Hannover nach Palma de Mallorca gibt es gratis Currywurst mit Kartoffelecken für alle 187 Passagiere und die Crew. Und das Beste daran: Einer der Passagiere bin ich! 🙂 Wie’s mir schmeckt und was sonst noch so los ist beim gut gewürzten Sonderservice in 10.000 Metern Höhe erfahrt ihr hier.

TUI fly Bloggerin Anna mit Pilot Sven

TUI fly Bloggerin Anna Stella und Pilot Sven freuen sich schon auf den Currywurst-Flug!

16:45 Uhr: Einchecken mit viel Appetit im Gepäck

Am Flughafen Hannover wird gerade das Terminal C renoviert. Solange übernehmen die Terminals A, B und D den gesamten Flugverkehr. Ein Grund mehr für mich, heute besonders pünktlich am Airport zu sein. Wer weiß, wie lange ich am Sicherheitscheck anstehe. Auf meinem Hinflug nach Faro  letzte Woche habe ich fast 45 Minuten in der Security-Schlange gewartet. Im Gepäck heute dabei: meine Kamera und großer Appetit auf die TUI fly Currywurst!

18:05 Uhr: Abflug

Die fast volle Maschine mit Flugkapitän Sven und First Officer Maurice im Cockpit hebt pünktlich in Richtung Mallorca ab. Mit an Bord sind auch ein paar Fotografen und ich als TUI-fly-Bloggerin.

Wir sind große Fans der TUI fly Currywurst und freuen uns auf die gratis Mahlzeit über den Wolken. Überhaupt ist die Stimmung an Bord großartig. Das ist sie zwar traditionell auf Mallorca-Verbindungen meistens, aber heute ist die Atmosphäre besonders gut. Einige Passagiere wissen bereits aus der Presse oder durch Social Media Bescheid, was sie auf dem heutigen Flug Leckeres aus der Bordküche erwartet.

18:20 Uhr: Codewort Currywurst

Nach der Durchsage des Bordpersonals ist auch der letzte Ahnungslose informiert: „Zum Tag der Currywurst servieren wir Ihnen heute eine Portion gratis. Guten Appetit!“ Dafür gibt’s natürlich erst einmal Applaus von den Passagieren.

Eine Portion gratis Currywurst, bitte!

Der siebzigste Geburtstag der Currywurst wird mit einer Gratisportion an Bord gebührend gefeiert.

Seit der Einführung der Currywurst an Bord im Mai 2018 ist das Menü eine der beliebtesten Mahlzeiten. Die Cabin Crew serviert sie pro Jahr über 50.000 Mal. TUI fly arbeitet bei der Produktion der Currywurst eng mit dem familiengeführten Betrieb Frankenberg im rheinischen Würselen zusammen. Mehr über das Traditionsunternehmen und die Herstellung des Gerichts erfährst du in diesem Beitrag.

18:40 Uhr: Es geht um die Wurst!

In der Galley herrscht schon kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe reges Treiben. Die Flugbegleiter haben heute besonders viel zu tun, denn 187 Portionen Currywurst wollen an hungrige Passagiere verteilt werden. Und zwar heiß und in Begleitung von knusprigen Kartoffel-Wedges und Currypulver zum Nachwürzen. Mhmmm, wie das duftet! Endlich bin auch ich an der Reihe und mache mich sofort über meine Currywurst her. Wie sehr ich sie genossen habe, seht ihr im Video!

 

 

Auch nach der Landung gab es noch einmal Applaus für die gelungene Aktion. Zitat eines Passagiers beim Verlassen des Flugzeugs: „Den Currywurstflug werde ich nie vergessen!“ Dem kann ich mich nur anschließen und stelle mich sehr gern für weitere Gratis-Verkostungen aus der Bordküche zur Verfügung… 😉

 

Über mich
Ich bin TUI fly Bloggerin Anna Stella und schaue für dich neugierig hinter die Kulissen, frage nach und erlebe so manche Überraschung. Die spannendsten Themen schaffen es in meinen Blog WELCOMESPY. Schau doch mal rein!

Fotos & Video: Anna Stella Bonin (Foto mit Pilot: Dirk Oehlschläger)

 

 

Die Currywurst aus dem Zentrum Europas

Das Familienunternehmen Frankenberg kocht im rheinischen Würselen für ein internationales Publikum. Allerdings werden die Gerichte nicht vor Ort aufgetischt. Die Speisen landen in Flugzeugen weltweit.

Helga und Rüdiger Friedrichs, Geschäftsführer Frankenberg Lebensmittelherstellung

Helga Friedrichs beantwortet die Frage, bevor man sie fertig gestellt hat. Sie weiß noch genau, womit alles anfing: „Rinderbraten Esterhazy mit Kartoffelknödeln und glasierten Fingerkarotten“. Mit dem Gericht gewannen sie und ihr Mann 1985 ihren ersten Kunden. Zwölf Mitarbeiter hatten die Friedrichs damals und keine Ahnung von Flugzeugessen. Aber der Rinderbraten machte Eindruck bei der Airline. Heute hat Frankenberg rund 500 Mitarbeiter, beliefert 30 Airlines weltweit und wer heute Ahnung von gutem Flugzeugessen hat, ist keine Frage mehr.

Kochen wie für einen Tisch für zwei – aber das 15.000 Mal

Begeistert erzählen die Friedrichs von Workshops mit Köchen aus Indien und Japan, tischen Kostproben aus der eigenen Produktion auf und Helga Friedrichs fragt lächelnd: „Wein?“ Bald vergisst man, dass man in einem nüchternen grün-orangefarbenen Bau im Gewerbegebiet sitzt und glaubt, die Friedrichs würden hier einen edlen Landgasthof leiten. Und irgendwie stimmt das ja auch. Nur dass Frankenberg seine Gäste nicht in Restaurants bewirtet, sondern in Flugzeugen weltweit. „Unser Ansatz ist: Wir kochen wie für einen Tisch für zwei in einem guten Lokal. Aber das 15.000 Mal“, sagt Rüdiger Friedrichs. Diesen Spagat zwischen Masse und Qualität schafft Frankenberg mithilfe von Technologie. Einige Maschinen wurden eigens für die Firma entwickelt. Bittet man Rüdiger Friedrichs um Beispiele, fallen Worte wie Trommelblancheure, Doppelwellenpaddelmischer und Rohrbündelwärmetauscher. Mit ausladenden Gesten und jugendlicher Euphorie beschreibt der 60-Jährige die Maschinen und muss selbst lachen. Er weiß, wie nerdig das ist.

Aufs Gramm genau

Dann signalisiert Tochter Laura: Zeit für eine Führung. Neben uns sind auch die zwei Flugbegleiter Alexandra Cibis und Sebastian Thies von TUI fly mit von der Partie. Die beiden wollen sich anschauen, woher die Currywurst kommt, die sie ihren Passagieren täglich servieren und die regelmäßig ausverkauft ist. Gerüstet mit Kittel, Haube, Mundschutz und Überschuhen geht es in die Produktionshallen von Frankenberg.

Frankenberg kocht in 1.200-Liter-Kochtöpfen

Erster Stopp: Gewürzausgabe. Auf Touchscreens rufen Mitarbeiter hier Rezepte auf, auch das der Currywurst, und wiegen entsprechend den Angaben die Gewürze ab. „Die Computerwaagen messen die Zutaten aufs Gramm genau und geben erst dann grünes Licht“, erklärt Sebastian Schlaadt. „Kein Koch kann sich hier einfach mal selbst eine Prise Salz besorgen.“ Nur so bleibt die Qualität auch bei großen Mengen unverändert. Um die Ecke hat ein Mitarbeiter alle Zutaten für die Currysoße auf einem Stahltisch versammelt. Stück für Stück landet alles in einem 1.200 Liter Kessel. „Unser kleinster Kessel fasst 60 Liter“, so Laura Friedrichs. Die Rezepte der Firma reichen rund um den Globus. Für japanische Kunden wurden eigens Reiskocher aus Japan importiert. Und in der hauseigenen Produktentwicklung brüten täglich zehn Köche und zehn Küchenhilfen über neuen Kreationen. Die Flugbegleiter Cibis und Thies dürfen die Currysoße kosten.

Jetzt wird verkostet

Dann geht es weiter in die nächste Halle, die so riecht wie sie heißt: „Das ist die Bratküche“, sagt Laura Friedrichs. Hier landen die geschnittenen Würste in einer sogenannten Doppelbandfritteuse. Die Fleischstücke verschwinden in einem rund zwei Meter langen Ölbad und tauchen am anderen Ende goldbraun wieder auf. Mitarbeiter am Fließband füllen nun alles in kleine Schälchen, die von einem Automaten versiegelt werden.

Außer ein Schälchen, das seitlich abtransportiert wird und traurig wieder zum Anfang zurückwandert. „Es gibt eine automatische Gewichtskontrolle am Ende eines jeden Bands“, so Schlaadt. „Ist ein Schälchen zu schwer oder zu leicht, wird es aussortiert und überprüft.“ Am Ende des Bands werden die Currywurst-Portionen schockgefrostet, bei -40 Grad. „So werden die Membranen der Zellen nicht zerstört und die Lebensmittel werden nicht matschig beim Auftauen“, erklärt Laura Friedrichs. Transportunternehmen liefern die Tiefkühl-Gerichte dann europaweit an Flughäfen aus.
An diesem Tag rollen gut zehn Portionen Currywurst weniger vom Hof. Die werden direkt aus dem Frost geholt und für uns in den Ofen geschoben. Die TUI Flugbegleiter Cibis und Thies nennen das – ganz im Sinne der Familie Friedrichs – Qualitätskontrolle.

Wie die Currywurst in 10.000 Metern Höhe schmeckt? Einfach beim nächsten TUI fly Flug probieren! 😉 

Unser Tipp: TUI Bistro ermöglicht Vorbestellung

Schmeckt! Die TUI fly Flugbegleiter Sebastian Thies und Alexandra Cibis verkosten die Frankenberg-Currywurst.

 

Nie mehr leer ausgehen! Currywurst und andere Essen des TUI fly Bistros können Passagiere bereits vorab buchen. Die Gerichte können bis zu 48 Stunden vor Abflug von Zuhause aus über tuifly.com, im Reisebüro oder über unsere Servicecenter unter 0511 22 00 43 21 bestellt werden. Wer keine Lust auf Currywurst hat, findet in unserem Angebot auch vegane und vegetarische Speisen. Für Allergiker gibt es zudem laktose- oder glutenfreie Gerichte.

Mehr Bilder und Hintergrundinformationen zu dem leckeren Thema findet ihr in der Winterausgabe 2018/2019 unseres Flyjournals.