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Ich schlendere durch die hübsche Einkaufsstraße von Olhao.

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 3: Ostalgarve

Im ersten Teil meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve verbringe ich einen relaxten Strandurlaub in Alvor. Im zweiten Teil ist es Zeit für Action: Ich mache eine Speedbootfahrt zu den Meeresgrotten und lerne bei einem Tagesausflug das Surferparadies Westalgarve und das „Ende der Welt“ kennen. Nun fehlt nur noch die Ostalgarve, die sogenannte Sandalgarve auf meiner Liste. Diese stelle ich dir heute vor: Ich mache einen Ausflug an die Ostküste und besuche unter anderem die Hauptstadt der Algarve Faro, die Stadt Tavira und ein Fado-Konzert. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort alles erwartet. Du auch? Dann lies unbedingt weiter!

Idealer Ausgangspunkt für meine Ausflüge: Das TUI BLUE Falesia

Mein Hotel ist das TUI BLUE Falesia im warmen Süden der Algarve.

Das TUI BLUE Falesia ist ein Adults-only Hotel, das mich mit Ruhe, Luxus und sehr gutem Essen versorgt.

Mein Hotel ist das TUI BLUE Falesia im warmen Süden der Algarve. Es ist ein herrlich ruhiges Erwachsenenhotel, in dem ich erholsam schlafe. Schlafen bzw. nicht schlafen ist im Urlaub ein großes Thema für mich. Dünne Wände, laute Nachbarn, knallende Türen oder zu harte Matratzen – wenn es ums Schlafen im Urlaub geht, bin ich die Prinzessin auf der Erbse. Im TUI BLUE Falesia stimmt rund um meine sensible Nachruhe aber alles: Von den anderen Hotelgästen höre ich nicht mal ein Flüstern und auf meiner Matratze bietet eine dicke Auflage extra Komfort.

Auch das Essen hier ist richtig gut, es gibt von allem etwas. Ich halte mich meist an frischen Fisch. Den lieben auch die Einheimischen: Knapp sechzig Kilo verzehrt statistisch gesehen jeder im Jahr. Dazu gibt es für mich viel frisches Gemüse und zum Nachtisch Orangen, die an der Algarve im Süden und Osten rund ums Jahr geerntet werden. Orangenbäume sieht man hier überall am Wegesrand.

Auch Veganer und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten verhungern im TUI BLUE nicht: Ob glutenfrei, laktosefrei, vegan oder sogar low carb – das Hotel hält für jeden etwas bereit.

Naturphänomen Olhos de Água

Am Hotel führt eine lange, verschlungene Holztreppe mit tollem Panoramablick, kleinen Aussichtsplattformen und Sitzgelegenheiten an den Strand, der für seine „Olhos de Água“ bekannt ist. Aus unterirdischen Quellen fließt hier Süßwasser ins Meer und zeichnet die „Wasseraugen“ in den Ozean. Besonders gut kannst du die Olhos de Água bei Ebbe sehen, dann sprudelt das Wasser an einigen Stellen am Strand aus dem Sand. Früher nutzten Seefahrer dieses Naturphänomen, um ihren Wasservorrat aufzufüllen.

Das unterirdische Wasservorkommen an der Algarve ist verantwortlich, dass die Landschaft in einem satten Grün erstrahlt.

An der Algarve beheimatet: Der aus Peru stammende Rosa Pfefferbaum.

Übrigens: Das unterirdische Wasservorkommen an der Algarve ist dafür mitverantwortlich, dass die Landschaft hier das ganze Jahr über in einem satten Grün erstrahlt. Während der Süden Spaniens gleich nebenan meist von Juni bis September ausdörrt und oft künstlich bewässert werden muss, wachsen an der Algarve unzählige Orangenbäume, Korkeichenwälder, Pinien und Büsche fast überall von selbst. All das und noch viel mehr kannst du bei einem Ausflug oder mit dem Mietwagen an der Algarve sehen.

Ausflug nach Faro

In Faro entdecke ich viele gut erhaltene historische Gebäude aus der Zeit der großen Seefahrer.

Auf fast jedem Schornstein oder Giebel nisten in Faros Innenstadt Störche, die sich weder vom Trubel noch vom Verkehr stören lassen.

Als ich vor fast genau einer Woche am Flughafen in Faro gelandet bin, hatte ich keine Zeit, die Hauptstadt der Algarve zu besuchen. Es war schon spät und der Transfer zu meinem ersten Urlaubsort Alvor wartete bereits auf mich. Umso mehr freue ich mich, heute auf meinem Ausflug an die Sandalgarve hier Station zu machen. In Faro entdecke ich viele gut erhaltene historische Gebäude aus der Zeit der großen Seefahrer. Auf einigen haben Störche ihre Nester gebaut. Überhaupt gibt es hier viele Vögel, denn Faro liegt direkt am Naturschutzgebiet Ria Formosa. Auf Bootstouren kannst du die ganze Schönheit des Naturparks erleben. In der Lagune mit ihrer Insellandschaft gibt es sogar Flamingos zu entdecken!

Fischmarkt in Olhão

Samstags ist Markttag in Olhão.

Olhão liegt an der Sandalgarve, die sich zwischen Faro und der spanischen Grenze befindet.

Weiter geht es nach Olhão. Es ist Samstag und damit Markttag. Dichtes Gedränge herrscht in der Fischhalle, denn die Portugiesen lieben Fisch und Meeresfrüchte. Hier ist es Tradition, samstags über den Fischmarkt zu schlendern und sich mit fangfrischem Fisch einzudecken. Sardinen, Makrelen, Dorade, Wolfsbarsch, Thunfisch, Tintenfisch, Oktopus, Rochen, Gambas und noch unzählige andere Fische und Meeresfrüchte, die ich nicht kenne – die Auswahl hier ist riesig! In der Halle nebenan werden Früchte, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte und lokale Spezialitäten verkauft.

Puddingtörtchen „Pastéis de Nata“ aus der Bäckerei

Es ist fast Mittag und ich schlendere über die mit bunten Schirmen vor der Sonne geschützte Einkaufsstraße mit vielen kleinen Geschäften und Cafés. Die Preise in Olhão sind günstig. In einer Seitenstraße finde ich die kleine Bäckerei „Padaria da Vila da Olhão“. Die Anrichte ist zu dieser späten Stunde schon fast leer. Für etwas mehr als einen Euro ergattere ich einen kleinen Apfelkuchen mit gerösteten Nüssen und eines der bekannten portugiesischen Puddingtörtchen: Die „Pastéis de Nata“ sind ein köstlicher Snack für zwischendurch und passen gut zu einem Kaffee. Mmh, lecker!

Malerisches Dorf Cacela Velha

Das Küstendorf mit seinen weißen Häuserfassaden ist ein idealer Ort, um Fotos mit Neidfaktor zu schießen.

Stranderlebnis pur: Die vorgelagerte Insel in der Lagune von Cacela Velha.

Gut gestärkt fahre ich weiter in das kleine Dorf Cacela Velha. Das Küstendorf mit seinen weißen Häuserfassaden, einer kleinen Kirche und der alten Festung mit Blick auf den Atlantik ist ein idealer Ort, um Fotos mit Neidfaktor zu schießen. Hier gibt es auch eine Lagune mit einer vorgelagerten Insel, die in den Sommermonaten von Booten angefahren wird. Perfekt für einen Strandtag, an dem du den Sonnenschirm allerdings nicht vergessen solltest. Im Herbst und Winter fahren keine Boote, es kehrt Ruhe ein und die Natur kann sich erholen.

Maurische Dächer und Fado in Tavira

Tavira ist eine sehr gepflegte Stadt mit einer langen Vergangenheit. Noch heute findet man bei Bauarbeiten immer wieder Spuren der Stadtgeschichte, die weit in die Zeit vor dem Römischen Reich zurückreicht. Auch die Araber waren mal hier und haben ihre typische Bauweise der Häuserdächer mitgebracht. Noch heute kannst du diese Dachkonstruktionen überall in Tavira sehen. Sie macht sich den Kamineffekt zu nutze. Der sorgt auch bei großer Hitze für einen vertikalen Luftzug, der angenehm kühlend wirkt.

Der Höhepunkt des heutigen Tages ist das Fado-Konzert in einer opulent verzierten Kirche in Tavira mit zwei Gitarristen und einer Sängerin. Der meist melancholische Musikstil Fado ist seit 2011 Weltkulturerbe der UNESCO und hat auch in der jungen Generation viele Anhänger. Die Stücke, die wir heute hören, handeln von unglücklicher Liebe und der Gastfreundschaft in Portugal.

Der meist melancholische Musikstil Fado ist seit 2011 Weltkulturerbe der UNESCO und hat auch in der jungen Generation viele Anhänger.

Fado ist weder Volksmusik noch Folklore, sondern Ausdruck des Seelenzustandes der Portugiesen, der Saudade.

Gastfreundschaft an der Algarve

Auf meiner Reise an die Algarve erlebe ich die Gastfreundschaft der Portugiesen selbst – und nehme sie manchmal erst auf den zweiten Blick wahr. Es ist eine andere, eine subtilere Art der Gastfreundschaft als man sie vielleicht aus Griechenland oder der Türkei kennt. Portugiesische Gastfreundschaft würde ich als „leiser“ beschreiben. Die Einheimischen sind eher zurückhaltend, ruhig und entspannt. Das solltest du nicht als Desinteresse oder gar Ablehnung missverstehen. Wann immer ich mit Einheimischen ins Gespräch komme, sind sie sehr höflich, hilfsbereit und interessiert. Mit einer Mischung aus Deutsch, Englisch und Spanisch kann ich mich fast überall verständigen. Und lerne dabei Menschen kennen, die nachts nach der Arbeit noch Fremdsprachen lernen, um im Tourismusbereich zu arbeiten oder ausländische Gäste in ihren Geschäften besser beraten zu können.

Ursprüngliches Reiseland Algarve

Die Algarve ist touristisch betrachtet vielerorts noch im Aufbruch, was sie zu einem angenehm ursprünglichen Urlaubsland macht.

Viele Häuserzeilen in den Fischerörtchen der Algarve haben einen „morbiden“ Charme.

Die Algarve ist touristisch betrachtet vielerorts noch im Aufbruch, was sie einerseits zu einem angenehm ursprünglichen Urlaubsland macht. Andererseits finden Reisende nicht überall Standards vor, die sie vielleicht aus intensiver erschlossenen Urlaubsländern in Europa kennen. Die Wirtschaftskrise hat den Einheimischen zugesetzt. Das Geld ist oft knapp und besonders in den Wintermonaten mit wenig Touristen sind hier viele Menschen arbeitslos. Wenn das Einkommen oder Ersparte gerade so für Lebensmittel und Kleidung reicht, bleibt wenig über für die Instandhaltung von Gebäuden. Verfallene oder stark renovierungsbedürftige Häuser prägen das Bild in vielen Städten und Orten, das hatte ich so nicht erwartet. Umso wichtiger ist es, dass wir als Reisende unseren Teil dazu beitragen, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Der Tourismus – ob als Pauschalurlaub oder selbstorganisierte Reise – ist ein enormer Wirtschaftsfaktor. Als Urlaubsgäste bringen wir Geld in ein Land, das nicht nur wunderschön für eine Reise ist, sondern es auch gut gebrauchen kann.

Kürbis-Orangen-Suppe mit Chorizo.

Rezept des Monats Oktober: Kürbis-Orangen-Suppe

Der Herbst ist da – und mit ihm unser liebstes Herbstgemüse – der Kürbis! Mal etwas anders zubereitet, wird dir diese frische und fruchtige Kürbis-Orangen-Suppe nach einem langen Spaziergang köstlich schmecken und dich wieder aufwärmen. Der große Vorteil beim verwendeten Hokkaido-Kürbis: Du brauchst ihn nicht zu schälen! Es reicht, wenn du ihn gut abbürstest und mit der Schale kochst. Die würzige Chorizo-Wurst gibt ordentlich Schärfe ab, somit solltest du mit Salz und Pfeffer erstmal etwas vorsichtiger sein und lieber später nachwürzen.

Für ca. 4 Portionen brauchst du folgende Zutaten:

  • 1 Hokkaido Kürbis (800-1000g)

    Bunt wie Herbstlaub - die Zutaten für die Kürbis-Orangen-Suppe mit Chorizo.

    Bunt wie Herbstlaub – die Zutaten für die Kürbis-Orangen-Suppe mit Chorizo.

  • 5 Möhren
  • 3 Orangen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 100 ml süße Sahne
  • Salz Pfeffer
  • 1 Hand voll Kürbiskerne
  • 1 kleine Chorizo (nach Belieben gern schön scharf!)

So bereitest du die Kürbis-Orangen-Suppe zu 

Den Kürbis waschen bzw. gut abbürsten und mit einem scharfen Messer halbieren. Dafür brauchst du ordentlich Kraft! Entferne die Kerne mit einem Löffel und würfele das Kürbisfleisch.

Die Möhren schälen und in Stücke schneiden. Den Ingwer schälst du ebenfalls und schneidest ihn in sehr feine Stücke oder gibst ihn frisch gerieben in die Suppe.

Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Kürbis, Möhren und Ingwer bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 20 min in der Brühe köcheln lassen.

Währenddessen die Chorizo in Scheiben schneiden und in einer kleinen Pfanne schön knusprig ausbraten.

Wenn die Zutaten in der Brühe weich gekocht sind (einfach mal mit der Gabel testen), im Topf mit dem Stabmixer pürieren. Dann den frisch gepressten Saft und die Sahne dazu geben und erneut erhitzen. Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Wenn du magst, kannst du auch noch ein paar frische Kräuter wie z. B. Schnittlauch darüber streuen.

Für ein schönes optisches Ergebnis richtest du die Kürbissuppe nun zusammen mit ein paar Kürbiskernen und einigen Scheiben von der gebratenen Chorizo an. Du wirst feststellen, dass das Fruchtige der Orangen und die Schärfe der angebratenen Chorizo ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis ist!

Wir wünschen dir viel Spaß beim Nachkochen und Genießen! 😋

Die servierte Kürbis-Orangen-Suppe

Die Kürbis-Orangen-Suppe ist auch optisch ein Hingucker.

Extra-Tipp

Die Suppe lässt sich auch gut einfrieren. Nach dem Auftauen musst du sie jedoch erneut kurz pürieren oder mit einem Schneebesen kräftig durchschlagen, da sich das Kürbisfleisch durch das Einfrieren vom Wasser trennt.

Leuchtturm von Cabo Sao Vicente Portugal

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 2: Westalgarve und Meeresgrotten

Im ersten Teil meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve verbringe ich einen relaxten Strandurlaub in Alvor. Nun ist es Zeit, ein bisschen herumzukommen und die traumhafte Küste der Algarve zu entdecken. Im zweiten Teil geht es für mich bei einer Tour mit dem Schnellboot zu den Meeresgrotten und bei einem Ausflug zu atemberaubenden Küstenabschnitten an der Westküste. Lust, die schönsten Seiten der Algarve im Herbst und Winter kennenzulernen? TUI fly und ich zeigen sie dir!

Meeresgrotten und Delfine (oder auch nicht :-))

Rund zwei Stunden lang reiten wir ab Albufeira mit dem gelben Schnellboot über das Meer und machen immer wieder kleine Pausen, um die beeindruckende Steilküste und ihre Meeresgrotten aus nächster Nähe zu sehen. Unterwegs triffst du hier im Sommer viele Badegäste – ob schwimmen, schnorcheln, Jet-Ski, Kajak oder Stand-up-Paddling, die Südküste Portugals ist ein Hotspot für Wassersport aller Art. Und im Herbst und Winter ein Geheimtipp für Naturfreunde!
Wir fahren an vielen kleinen Buchten vorbei, die teilweise nur vom Meer aus zugänglich sind, und durch ein Naturschutzgebiet mit imposanten Felsformationen. Die Rückfahrt ist ganz der Suche nach Delfinen gewidmet. Heute sehen wir leider keine. Ob es daran liegt, dass ich eine Tour am Nachmittag gebucht habe? Andere Reisende berichten mir später, dass die Chancen vormittags besser stehen, die verspielten Meeressäuger zu Gesicht zu bekommen. Meine Tipps für die Bootstour: Für schwangere Frauen und Menschen mit Rückenproblemen ist dieser Ausflug nicht geeignet. Für alle anderen gilt: Dick mit Sonnencreme einschmieren und gut aufpassen, dass Sonnenhüte und Sonnenbrillen durch den Fahrtwind nicht über Bord gehen.

Entspannung und Genuss im Hotel

Mit rund 350 Zimmern gehört das Adults-only-Hotel zu den größeren Anlagen vor Ort.

Perfekter Service für mich: Das TUI BLUE Falesia ist auf Gäste ausgelegt, die die Algarve selbst erkunden möchten.

Meine Unterkunft ist diesmal das TUI BLUE Falesia in Olhos de Água nahe Albufeira. Das Hotel liegt eine knappe Autostunde vom Flughafen Faro entfernt. Mit rund 350 Zimmern gehört das Adults-only-Hotel zu den größeren Anlagen vor Ort. Trotzdem geht es hier angenehm ruhig zu und gerade in der Nebensaison verteilen sich die Gäste über die gepflegte Anlage. Das Konzept des Hotels hat einen lokalen Fokus und richtet sich besonders an Urlauber, die auf Ausflügen oder mit dem Mietwagen die Umgebung erkunden möchten. Auch neue Technologien werden hier großgeschrieben: Ob Ausflugstipps, Reservierung von Hotelangeboten oder besondere Wünsche – die TUI BLUE App weiß und kann fast alles. Und wenn doch mal eine Frage offen bleibt, wende ich mich einfach an die freundlichen TUI BLUE Guides. Sie kennen nicht nur ihr Hotel in- und auswendig, sondern kümmern sich kompetent und mit viel Spaß an der Sache darum, individuelle Wünsche zu erfüllen oder einfach gute Tipps zu geben.
Nach meiner erlebnisreichen Bootstour heute gönne ich mir eine lokale Spezialität an der Hotelbar: „Culpe o Vinho“, eine Art Sangria aus Portwein mit Orange, Feige und Hibiskus-Tonic. Schmeckt toll und ist nicht zu süß!

Aljezur – Markthalle und Festung

Mein nächster Urlaubstag beginnt früh: Tour-Guide Vasco holt mich pünktlich um 8:05 Uhr mit seinem Minibus zu einem Tagesausflug an die Westalgarve mit Besuch des Naturparks an der Costa Vicentina ab. Mit mir unterwegs sind nur noch vier weitere Gäste, so dass Vasco jederzeit auf individuelle Wünsche und Fragen eingehen kann. Ich habe besonders viele… Außerplanmäßige Fotostopps zum Beispiel, weil mich interessiert, wie eine abgeerntete Korkeiche aussieht. Oder die Frucht des Erdbeerbaums, aus dem in der Region Schnaps gebrannt wird. Unseren ersten planmäßigen Stop machen wir in Aljezur an der Westalgarve. Hier besuchen wir die kleine Markthalle mit fangfrischem Fisch, Gemüse, Obst und lokalen Spezialitäten. Auch eine alte Festung auf einem Berg gibt es hier.

Von Korkeichen und Eukalyptusbäumen

Da die Westalgarve sehr windig ist, muss nicht nur die Nationalflagge auf der Festung regelmäßig ausgetauscht werden, auch die Bäume wachsen hier fast alle windschief. Darunter viele Korkeichen. Rund fünfzig Prozent des weltweiten Korkbedarfs deckt Portugal ab – von Qualitätskork für Weinflaschen bis hin zu minderwertigem Kork der ersten Ernte, der zu Bodenbelag, Schuhsohlen oder Granulat verarbeitet wird. Die Korkeichenwälder Portugals erstrecken sich über 750 000 Hektar, die größte Anbaufläche befindet sich in der Gegend um Alentejo. Bei der Korkernte wird in Handarbeit die dicke Korkschicht-Rinde des Baums mit der Axt entfernt und getrocknet. Die Rinde schützt den Baum vor den in ganz Portugal häufig auftretenden Waldbränden. Die wüten um so verheerender, seit die Eukalyptusbäume aus Australien zur Papierherstellung importiert wurden. Sie brennen gut, nähren die Feuer und sind maßgeblich an einer schnellen Ausbreitung der Brände beteiligt.

Traumküsten, Brandung und Surfparadies

Auf unserer Fahrt von Aljezur nach Cabo de Sao Vicente, dem „Ende der Welt“, machen wir an den schönsten Aussichtspunkten Halt. Wir blicken von den Klippen hinab auf die Strände von Amoreira, Monte Clérigo, Arrifana, Bordeira, Amado, Cordoama Castelejo und Sagres. Einige eignen sich für Surfanfänger und verfügen über Surfschulen, an anderen ist die Brandung nur für erfahrene Surfer geeignet. Auf unserer Fahrt zum Mittagessen erfahren wir eine Menge über das Klima und die Landschaften an der Westalgarve – beide wechseln auf unserer Tour immer wieder. Dünen, Wald, Weizenfelder oder karge Klippen, milde Temperaturen oder frischer Wind – die Westalgarve ändert alle paar Kilometer ihr Gesicht.

Typischer Fischeintopf „Cataplana“

"Cataplana" wird traditionell aus Wolfsbarsch, Gambas, Muscheln und Kartoffeln hergestellt.

Typisch portugiesische Hausmannskost: Der Fischeintopf „Cataplana“.

Die frische Atlantikbrise macht hungrig. Zum Glück ist für uns schon ein Tisch in einem sehr guten Fischrestaurant reserviert. Nach einer kleinen Vorspeisenplatte mit Käse aus Kuh- und Schafsmilch, Brot, Butter, Sardinenpaste und Oliven kommt auch schon das Hauptgericht: „Cataplana“ wird hier traditionell aus Wolfsbarsch, Gambas, Muscheln und Kartoffeln hergestellt. Mit Olivenöl, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Salz und Pfeffer köchelt der Eintopf eine gute Stunde langsam vor sich hin, so dass sich die Aromen perfekt miteinander verbinden können. Wer es schärfer mag, kann mit „Piri Piri“, der berühmten scharfen kleinen Paprika aus der Region, nachwürzen. Hier ist natürlich Vorsicht geboten, du solltest dich langsam herantasten. Dazu schmeckt ein Vinho Verde, ein grüner Wein, besonders gut. Zum Nachtisch reicht uns der Kellner einen köstlichen Süßkartoffelkuchen zum Kaffee. Der ist nicht nur superlecker, sondern auch ganz schön mächtig.

Am Ende der Welt

Der letzte Höhepunkt unseres Tagesausflugs ist das Cabo Sao Vicente, das sogenannte Ende der Welt. Der Leuchtturm liegt inmitten einer Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert auf einem bis zu 150 Meter hohen Felsplateau, das steil in den Atlantik abbricht. Der Ausblick ist atemberaubend und sorgt für Nervenkitzel. Vasco passt gut auf, dass niemand von uns der Felskante zu nahe kommt. Am Kap ist ordentlich was los, es gibt ein Café, Souvenirstände und die „Letzte Currywurst vor Amerika“. Für uns jedoch nicht, denn wir treten jetzt die Heimfahrt an. Die führt uns vorbei an Lagos, der ehemaligen Hauptstadt der Algarve. Durch den Sklavenhandel gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm, denn hier wurden die ersten Sklaven in Portugal verkauft. Noch heute steht das Gebäude des einstigen Sklavenmarkts, das nun ein Museum beherbergt. 1755 wurde die Stadt durch eine gewaltige Flutwelle nach einem Erdbeben schwer getroffen. Danach wurde Faro die Hauptstadt der Algarve.

Wer die Algarve liebt, kommt im Herbst und Winter

Herrliche 17 Grad sind auch in den Wintermonaten an der Algarve garantiert.

Die Algarve wechselt alle paar Kilometer ihr Aussehen.

TUI Reiseleiter Vasco wird nicht müde, uns sein Land mit großer Begeisterung näher zu bringen. Er wünscht sich, dass nicht nur im Sommer, sondern auch in der Nebensaison mehr Reisende sein Heimatland besuchen: „Gerade im Süden der Algarve haben wir auch im Winter noch eine Durchschnittstemperatur von 17 Grad und viele Sonnenstunden. Es ist herrlich ruhig und man kann hier einen entspannten Urlaub verbringen, Golf spielen oder auf Entdeckungstour gehen“. Nicht nur für Reisende hat ein Urlaub an der Algarve im Herbst und Winter viele Vorteile: Wer in der Nebensaison kommt, trägt zudem dazu bei, die wirtschaftliche Situation der Menschen vor Ort zu verbessern. Das Land leidet noch immer unter der Wirtschaftskrise, ein Großteil der im Tourismusbereich arbeitenden Menschen ist in den Wintermonaten arbeitslos. Auch Vasco muss in den Sommermonaten für den Winter mitverdienen. Und er macht seine Sache so gut: Danke, Vasco, für diesen phantastischen Tag in deinem vielfältigen Land!

Im Herbst und Winter an die Algarve. Strandurlaub in Alvor

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 1: Strandurlaub in Alvor

Während das Wetter bei uns langsam ungemütlich wird, scheint in Portugal noch die warme Sonne des Südens. Der Trubel des Sommers ist vorbei und es kehrt eine angenehme Ruhe an der Algarve ein. Ob Strandurlaub, Golf oder eine Mietwagenreise – das Land am westlichen Zipfel Europas freut sich in der Nebensaison ganz besonders über Gäste. In meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve geht es heute für mich ganz in den Süden – zum Relaxen nach Alvor. Hier gibt es einen weitläufigen Sandstrand, fotogene Felsen und ein verträumtes Fischerdorf. Komm mit!

Wer etwas von Land und Leuten sehen möchte, lässt die Schnellstraßen in Portugal natürlich möglichst links liegen.

Die abwechslungsreiche Küstenlandschaft der Algarve lässt sich perfekt mit dem Mietwagen erkunden.

Abflug in die Sonne: Von Hannover nach Faro

Nach drei Stunden Flugzeit landet meine Maschine im blauen TUI Wave-Design bei Sonnenuntergang auf dem Flughafen Faro. Schon beim Aussteigen bin ich begeistert vom einmaligen Licht und der klaren Seeluft, die mir hier um die Nase weht. Genau das brauche ich nach den letzten hektischen Arbeitswochen im deutschen Großstadtstress. Ich freue mich auf einen Strandurlaub in Portugal, bei dem ich einfach einmal entspannen und so richtig runterschalten kann.

Mit dem Mietwagen durch Portugal

In der Nebensaison sind die Strände an der Algarve fast menschenleer.

Darauf habe ich mich gefreut: Ein einsamer Morgenspaziergang am Meer.

Portugal und die Algarve sind ideal, um sie mit dem Mietwagen zu erkunden. Neben einigen mautpflichtigen Schnellstraßen gibt es viele kostenlos befahrbare Straßen an der Küste und im Inland. Wer etwas von Land und Leuten sehen möchte, lässt die Schnellstraßen in Portugal natürlich möglichst links liegen. Bucht man seinen Mietwagen vorab, zum Beispiel bei TUI Cars, kann man ohne große Formalitäten am Flughafen direkt einsteigen und seine Reise beginnen. Die Verkehrssituation an der Algarve empfinde ich als sehr entspannt. Es sind zwar relativ viele Autos unterwegs, aber niemand wirkt am Steuer gestresst oder gar aggressiv.

Keine Lust auf Mietwagen? Transfer buchen!

Schmale Gassen, bunte Häuser und kleine Cafés machen den ursprünglichen Charakter des Ortes aus.

Das erste Ziel meiner Algarvereise: Das idyllische Hafenstädtchen Alvor.

Auch ohne Mietwagen kommt man in Portugal gut ans Ziel. Für wenig Geld kann man zum Beispiel im voraus bei Holiday Taxis einen Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück buchen. Auch wer auf seiner Algarve-Reise in verschiedenen Unterkünften übernachtet, kann sich per Transfer von Hotel zu Hotel bringen lassen. Verschiedene Fahrzeuge stehen zur Auswahl – vom Reisebus mit oder ohne WLAN bis zum besonders komfortablen Privattransfer mit dem PKW. Ich habe mich für einen Transfer mit dem Kleinbus entschieden. Am Schalter in der Ankunftshalle des Flughafens warte ich nur wenige Minuten auf die anderen Fahrgäste und schon können wir los. Der Wagen ist in einem Top-Zustand, der Fahrer sehr freundlich und seine Fahrweise sicher. Nach einem kurzen Zwischenstopp, um zwei Fahrgäste zu verabschieden, komme ich nach fünfzig Minuten entspannt in meinem Hotel an.

Für meine ersten Tage am Strand an der Algarve habe ich mir das Hotel Pestana Dom Joao ausgesucht.

Eine kleine Seebrücke führt vom Hotel Pestana Dom Joao direkt an den langen Sandstrand.

Chillaxen im Strandhotel

Für meine ersten Tage am Strand an der Algarve habe ich mir das Hotel Pestana Dom Joao ausgesucht. Es liegt direkt am feinsandigen, breiten Sandstrand von Alvor und bietet neben Zimmern auch kleine Apartments, sogenannte Villas, an. Eine ist heute für mich reserviert. Dank der kleinen Küchenzeile mit Essecke habe ich dort alles, was ich brauche, um mich während meines Strandurlaubes an der Algarve selbst zu versorgen. Zum Frühstück gehe ich trotzdem ins Hotelrestaurant. Hier gibt es jeden Morgen eine große Auswahl an Herzhaftem und Süßem und sogar Show-Cooking mit frischen Pancakes. Schon in der ersten Nacht schlafe ich wie ein Baby, denn es ist herrlich ruhig in der Anlage, und auch von meinen Nachbarn höre ich kaum etwas.

Weitläufiger Sandstrand von Alvor

Morgens ist am Strand besonders wenig los, man kann weit laufen und sich zwischendurch in den sanften Wellen des Atlantiks erfrischen.

Alvor bietet herrliches Strandvergnügen, was am weniger frequentierten Strand in der Nebensaison gleich doppelt so viel Spaß macht.

Raus aus den Federn: Nach dem Frühstück hält mich nichts mehr auf – ab an den Strand! Morgens ist hier besonders wenig los, man kann weit laufen und sich zwischendurch in den sanften Wellen des Atlantiks erfrischen. Das Wasser hat im Herbst und Winter allerdings nicht mehr Badewannentemperatur. Dafür sind die Strände viel weniger frequentiert als im Hochsommer. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Wenn ich mich entscheiden müsste, wüsste ich, was mich als Erholungssuchende mehr lockt…

Die imposanten Felsformationen sind als Fotomotiv auf Instagram & Co. besonders beliebt.

Die Bucht Praia dos Três Irmãos ist eine durch Felsformationen sehr geschützte Bucht am östlichen Ende des 7 km langen Strandes von Alvor.

Strandspaziergang an der Praia dos Três Irmãos

Auch zum nahe gelegenen Strand Praia dos Três Irmãos, den „drei Brüdern“, muss ich natürlich unbedingt. Die imposanten Felsformationen sind als Fotomotiv auf Instagram & Co. besonders beliebt, und auch die Einheimischen verbringen hier gerne ihre freien Sonnenstunden. In der Hauptsaison kann es besonders in den Ferienzeiten, am Wochenende oder nach Feierabend schon mal richtig voll werden. Noch ein Grund mehr für Ruhesuchende, Portugal und der Algarve auch mal im Herbst und Winter einen Besuch abzustatten.

Spaziergang durch das Fischerdorf Alvor

Nur wenige Gehminuten von meinem Hotel entfernt liegt das Fischerdorf Alvor. Schmale Gassen, bunte Häuser und kleine Cafés machen den ursprünglichen Charakter des Ortes aus.

Freunde von Fisch und Meeresfrüchten kommen in der Hafenstadt voll auf ihre Kosten.

Hier hat es niemand eilig: Das beschauliche Städtchen Alvor.

Auch hier hat es niemand eilig und es ist immer Zeit für ein freundliches „Bom dia“ (Guten Tag). Im kleinen Hafen habe ich nicht nur einen wunderschönen Blick auf die farbenfrohen Fischerboote, sondern auch Hunger. Ein Fischrestaurant reiht sich hier an das andere. Ich entscheide mich wie immer für das, in dem die Einheimischen essen: Im Zé Morgadinho ist es voll, laut und lustig. Portugiesische Familien sitzen dicht gedrängt an den kleinen Holztischen, zwischen denen sich die meist betagten Kellner geschickt hin- und herbewegen, und genießen den Fang des Tages. Als Vorspeise werden eingelegte grüne Oliven mit Karotten und Knoblauch, Brot und Butter sowie Kichererbsensalat mit Zwiebeln gereicht. Als ich damit fertig bin, brauche ich fast kein Hauptgericht mehr. Aber jetzt kommen die gegrillten Sardinen – und die sind ganz phantastisch!

Es gibt Pralinen mit Feigen, Pistazien, Kaffee, portugiesischem Kirschlikör, Walnüssen und sogar mit Blauschimmelkäse!

Bei handgefertigten Pralinen komme ich mit Genuss-Expertin Viki ins Gespräch.

Hausgemachte Pralinen zum Kaffee

Nach dem köstlichen Fisch fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein süßes Dessert. Zufällig komme ich an einem kleinen Laden vorbei, in dem mir liebevoll von Hand gefertigte Pralinen in der Auslage zuzwinkern. Eine verführerischer als die andere… Es gibt sie mit Feigen, Pistazien, Kaffee, Maracuja, portugiesischem Kirschlikör, Chili, Bananen, Walnüssen und sogar mit Blauschimmelkäse! In meinem Magen ist leider höchstens noch Platz für drei. Viki, Inhaberin des Spezialitätengeschäfts „Alvor Gourmet“ und Produzentin der Pralinen, hilft mir bei der schweren Entscheidung. Ob ich es eher süß möge oder nicht so süß, fragt sie. Und wie es mit ausgefallenen Aromen wie Chili oder blauem Käse sei. Nach reiflicher Überlegung wähle ich Feige, Pistazie und weiße Schokolade mit Maracuja. Dazu serviert sie mir einen Kaffee – und ich bin happy!

Regionale Spezialitäten mit Liebe zubereitet

Wo ich schon mal eine echte Genuss-Expertin an der Hand habe, frage ich Viki auch gleich, was man im Urlaub an der Algarve sonst noch unbedingt probieren sollte. Und wieder habe ich die Qual der Wahl: Viki schwärmt vom Rotwein der Region, der „immer alle überrascht“.

Alle, die keinen Wein trinken, können stattdessen seine hautpflegenden Eigenschaften nutzen.

Portwein mal anders: Die Rotweinseife der Algarve ist ein ideales Mitbringsel.

Aber auch ohne die Mandelbutter, das selbstgemachte Marzipan oder den Carob-Kuchen zu probieren, sollte man keinesfalls wieder nach Hause fahren. Ach, und den Portwein bitte auch nicht vergessen! Alle, die keinen Wein trinken, können stattdessen seine hautpflegenden Eigenschaften nutzen: Die handgefertigte Rotweinseife hat einen sehr eleganten Duft. Das alles und noch viel mehr verkauft Viki in ihrem kleinen Ladengeschäft im Zentrum von Alvor. Hinter jedem ihrer regionalen Produkte steht eine Geschichte, eine Familie, ein Leben an der Algarve. Viki kennt sie alle und erzählt Urlaubern gerne davon. Besonders freut sie sich, wenn die auch mal in der Nebensaison kommen: „Im Sommer läuft es gut, da habe ich viele Kunden. Zwischen Oktober und März ist es manchmal nicht einfach für mich.“

Ob mit oder ohne Mietwagen - wer Ruhe und Erholung sucht, ist in Portugal im Herbst und Winter genau richtig.

Bei diesen Sonnenuntergängen kann man gar nicht anders, als die Seele baumeln zu lassen.

Geheimtipp Off-Season an der Algarve

In den ersten Tagen meiner Reise an die Algarve habe ich mich am Strand von Alvor erholt, wunderschöne Sonnenuntergänge gesehen, gut und authentisch gegessen und viel über lokale Spezialitäten in Portugal erfahren. Ob mit oder ohne Mietwagen – wer Ruhe und Erholung sucht, ist in Portugal im Herbst und Winter genau richtig. Morgen geht es für mich weiter ins TUI Blue Falesia in Albufeira. Was ich dort erlebe, liest du im zweiten Teil meines Blogbeitrags „Im Herbst und Winter an die Algarve.“ Sei gespannt! 🙂