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Ich schlendere durch die hübsche Einkaufsstraße von Olhao.

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 3: Ostalgarve

Im ersten Teil meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve verbringe ich einen relaxten Strandurlaub in Alvor. Im zweiten Teil ist es Zeit für Action: Ich mache eine Speedbootfahrt zu den Meeresgrotten und lerne bei einem Tagesausflug das Surferparadies Westalgarve und das „Ende der Welt“ kennen. Nun fehlt nur noch die Ostalgarve, die sogenannte Sandalgarve auf meiner Liste. Diese stelle ich dir heute vor: Ich mache einen Ausflug an die Ostküste und besuche unter anderem die Hauptstadt der Algarve Faro, die Stadt Tavira und ein Fado-Konzert. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort alles erwartet. Du auch? Dann lies unbedingt weiter!

Idealer Ausgangspunkt für meine Ausflüge: Das TUI BLUE Falesia

Mein Hotel ist das TUI BLUE Falesia im warmen Süden der Algarve.

Das TUI BLUE Falesia ist ein Adults-only Hotel, das mich mit Ruhe, Luxus und sehr gutem Essen versorgt.

Mein Hotel ist das TUI BLUE Falesia im warmen Süden der Algarve. Es ist ein herrlich ruhiges Erwachsenenhotel, in dem ich erholsam schlafe. Schlafen bzw. nicht schlafen ist im Urlaub ein großes Thema für mich. Dünne Wände, laute Nachbarn, knallende Türen oder zu harte Matratzen – wenn es ums Schlafen im Urlaub geht, bin ich die Prinzessin auf der Erbse. Im TUI BLUE Falesia stimmt rund um meine sensible Nachruhe aber alles: Von den anderen Hotelgästen höre ich nicht mal ein Flüstern und auf meiner Matratze bietet eine dicke Auflage extra Komfort.

Auch das Essen hier ist richtig gut, es gibt von allem etwas. Ich halte mich meist an frischen Fisch. Den lieben auch die Einheimischen: Knapp sechzig Kilo verzehrt statistisch gesehen jeder im Jahr. Dazu gibt es für mich viel frisches Gemüse und zum Nachtisch Orangen, die an der Algarve im Süden und Osten rund ums Jahr geerntet werden. Orangenbäume sieht man hier überall am Wegesrand.

Auch Veganer und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten verhungern im TUI BLUE nicht: Ob glutenfrei, laktosefrei, vegan oder sogar low carb – das Hotel hält für jeden etwas bereit.

Naturphänomen Olhos de Água

Am Hotel führt eine lange, verschlungene Holztreppe mit tollem Panoramablick, kleinen Aussichtsplattformen und Sitzgelegenheiten an den Strand, der für seine „Olhos de Água“ bekannt ist. Aus unterirdischen Quellen fließt hier Süßwasser ins Meer und zeichnet die „Wasseraugen“ in den Ozean. Besonders gut kannst du die Olhos de Água bei Ebbe sehen, dann sprudelt das Wasser an einigen Stellen am Strand aus dem Sand. Früher nutzten Seefahrer dieses Naturphänomen, um ihren Wasservorrat aufzufüllen.

Das unterirdische Wasservorkommen an der Algarve ist verantwortlich, dass die Landschaft in einem satten Grün erstrahlt.

An der Algarve beheimatet: Der aus Peru stammende Rosa Pfefferbaum.

Übrigens: Das unterirdische Wasservorkommen an der Algarve ist dafür mitverantwortlich, dass die Landschaft hier das ganze Jahr über in einem satten Grün erstrahlt. Während der Süden Spaniens gleich nebenan meist von Juni bis September ausdörrt und oft künstlich bewässert werden muss, wachsen an der Algarve unzählige Orangenbäume, Korkeichenwälder, Pinien und Büsche fast überall von selbst. All das und noch viel mehr kannst du bei einem Ausflug oder mit dem Mietwagen an der Algarve sehen.

Ausflug nach Faro

In Faro entdecke ich viele gut erhaltene historische Gebäude aus der Zeit der großen Seefahrer.

Auf fast jedem Schornstein oder Giebel nisten in Faros Innenstadt Störche, die sich weder vom Trubel noch vom Verkehr stören lassen.

Als ich vor fast genau einer Woche am Flughafen in Faro gelandet bin, hatte ich keine Zeit, die Hauptstadt der Algarve zu besuchen. Es war schon spät und der Transfer zu meinem ersten Urlaubsort Alvor wartete bereits auf mich. Umso mehr freue ich mich, heute auf meinem Ausflug an die Sandalgarve hier Station zu machen. In Faro entdecke ich viele gut erhaltene historische Gebäude aus der Zeit der großen Seefahrer. Auf einigen haben Störche ihre Nester gebaut. Überhaupt gibt es hier viele Vögel, denn Faro liegt direkt am Naturschutzgebiet Ria Formosa. Auf Bootstouren kannst du die ganze Schönheit des Naturparks erleben. In der Lagune mit ihrer Insellandschaft gibt es sogar Flamingos zu entdecken!

Fischmarkt in Olhão

Samstags ist Markttag in Olhão.

Olhão liegt an der Sandalgarve, die sich zwischen Faro und der spanischen Grenze befindet.

Weiter geht es nach Olhão. Es ist Samstag und damit Markttag. Dichtes Gedränge herrscht in der Fischhalle, denn die Portugiesen lieben Fisch und Meeresfrüchte. Hier ist es Tradition, samstags über den Fischmarkt zu schlendern und sich mit fangfrischem Fisch einzudecken. Sardinen, Makrelen, Dorade, Wolfsbarsch, Thunfisch, Tintenfisch, Oktopus, Rochen, Gambas und noch unzählige andere Fische und Meeresfrüchte, die ich nicht kenne – die Auswahl hier ist riesig! In der Halle nebenan werden Früchte, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte und lokale Spezialitäten verkauft.

Puddingtörtchen „Pastéis de Nata“ aus der Bäckerei

Es ist fast Mittag und ich schlendere über die mit bunten Schirmen vor der Sonne geschützte Einkaufsstraße mit vielen kleinen Geschäften und Cafés. Die Preise in Olhão sind günstig. In einer Seitenstraße finde ich die kleine Bäckerei „Padaria da Vila da Olhão“. Die Anrichte ist zu dieser späten Stunde schon fast leer. Für etwas mehr als einen Euro ergattere ich einen kleinen Apfelkuchen mit gerösteten Nüssen und eines der bekannten portugiesischen Puddingtörtchen: Die „Pastéis de Nata“ sind ein köstlicher Snack für zwischendurch und passen gut zu einem Kaffee. Mmh, lecker!

Malerisches Dorf Cacela Velha

Das Küstendorf mit seinen weißen Häuserfassaden ist ein idealer Ort, um Fotos mit Neidfaktor zu schießen.

Stranderlebnis pur: Die vorgelagerte Insel in der Lagune von Cacela Velha.

Gut gestärkt fahre ich weiter in das kleine Dorf Cacela Velha. Das Küstendorf mit seinen weißen Häuserfassaden, einer kleinen Kirche und der alten Festung mit Blick auf den Atlantik ist ein idealer Ort, um Fotos mit Neidfaktor zu schießen. Hier gibt es auch eine Lagune mit einer vorgelagerten Insel, die in den Sommermonaten von Booten angefahren wird. Perfekt für einen Strandtag, an dem du den Sonnenschirm allerdings nicht vergessen solltest. Im Herbst und Winter fahren keine Boote, es kehrt Ruhe ein und die Natur kann sich erholen.

Maurische Dächer und Fado in Tavira

Tavira ist eine sehr gepflegte Stadt mit einer langen Vergangenheit. Noch heute findet man bei Bauarbeiten immer wieder Spuren der Stadtgeschichte, die weit in die Zeit vor dem Römischen Reich zurückreicht. Auch die Araber waren mal hier und haben ihre typische Bauweise der Häuserdächer mitgebracht. Noch heute kannst du diese Dachkonstruktionen überall in Tavira sehen. Sie macht sich den Kamineffekt zu nutze. Der sorgt auch bei großer Hitze für einen vertikalen Luftzug, der angenehm kühlend wirkt.

Der Höhepunkt des heutigen Tages ist das Fado-Konzert in einer opulent verzierten Kirche in Tavira mit zwei Gitarristen und einer Sängerin. Der meist melancholische Musikstil Fado ist seit 2011 Weltkulturerbe der UNESCO und hat auch in der jungen Generation viele Anhänger. Die Stücke, die wir heute hören, handeln von unglücklicher Liebe und der Gastfreundschaft in Portugal.

Der meist melancholische Musikstil Fado ist seit 2011 Weltkulturerbe der UNESCO und hat auch in der jungen Generation viele Anhänger.

Fado ist weder Volksmusik noch Folklore, sondern Ausdruck des Seelenzustandes der Portugiesen, der Saudade.

Gastfreundschaft an der Algarve

Auf meiner Reise an die Algarve erlebe ich die Gastfreundschaft der Portugiesen selbst – und nehme sie manchmal erst auf den zweiten Blick wahr. Es ist eine andere, eine subtilere Art der Gastfreundschaft als man sie vielleicht aus Griechenland oder der Türkei kennt. Portugiesische Gastfreundschaft würde ich als „leiser“ beschreiben. Die Einheimischen sind eher zurückhaltend, ruhig und entspannt. Das solltest du nicht als Desinteresse oder gar Ablehnung missverstehen. Wann immer ich mit Einheimischen ins Gespräch komme, sind sie sehr höflich, hilfsbereit und interessiert. Mit einer Mischung aus Deutsch, Englisch und Spanisch kann ich mich fast überall verständigen. Und lerne dabei Menschen kennen, die nachts nach der Arbeit noch Fremdsprachen lernen, um im Tourismusbereich zu arbeiten oder ausländische Gäste in ihren Geschäften besser beraten zu können.

Ursprüngliches Reiseland Algarve

Die Algarve ist touristisch betrachtet vielerorts noch im Aufbruch, was sie zu einem angenehm ursprünglichen Urlaubsland macht.

Viele Häuserzeilen in den Fischerörtchen der Algarve haben einen „morbiden“ Charme.

Die Algarve ist touristisch betrachtet vielerorts noch im Aufbruch, was sie einerseits zu einem angenehm ursprünglichen Urlaubsland macht. Andererseits finden Reisende nicht überall Standards vor, die sie vielleicht aus intensiver erschlossenen Urlaubsländern in Europa kennen. Die Wirtschaftskrise hat den Einheimischen zugesetzt. Das Geld ist oft knapp und besonders in den Wintermonaten mit wenig Touristen sind hier viele Menschen arbeitslos. Wenn das Einkommen oder Ersparte gerade so für Lebensmittel und Kleidung reicht, bleibt wenig über für die Instandhaltung von Gebäuden. Verfallene oder stark renovierungsbedürftige Häuser prägen das Bild in vielen Städten und Orten, das hatte ich so nicht erwartet. Umso wichtiger ist es, dass wir als Reisende unseren Teil dazu beitragen, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Der Tourismus – ob als Pauschalurlaub oder selbstorganisierte Reise – ist ein enormer Wirtschaftsfaktor. Als Urlaubsgäste bringen wir Geld in ein Land, das nicht nur wunderschön für eine Reise ist, sondern es auch gut gebrauchen kann.

Leuchtturm von Cabo Sao Vicente Portugal

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 2: Westalgarve und Meeresgrotten

Im ersten Teil meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve verbringe ich einen relaxten Strandurlaub in Alvor. Nun ist es Zeit, ein bisschen herumzukommen und die traumhafte Küste der Algarve zu entdecken. Im zweiten Teil geht es für mich bei einer Tour mit dem Schnellboot zu den Meeresgrotten und bei einem Ausflug zu atemberaubenden Küstenabschnitten an der Westküste. Lust, die schönsten Seiten der Algarve im Herbst und Winter kennenzulernen? TUI fly und ich zeigen sie dir!

Meeresgrotten und Delfine (oder auch nicht :-))

Rund zwei Stunden lang reiten wir ab Albufeira mit dem gelben Schnellboot über das Meer und machen immer wieder kleine Pausen, um die beeindruckende Steilküste und ihre Meeresgrotten aus nächster Nähe zu sehen. Unterwegs triffst du hier im Sommer viele Badegäste – ob schwimmen, schnorcheln, Jet-Ski, Kajak oder Stand-up-Paddling, die Südküste Portugals ist ein Hotspot für Wassersport aller Art. Und im Herbst und Winter ein Geheimtipp für Naturfreunde!
Wir fahren an vielen kleinen Buchten vorbei, die teilweise nur vom Meer aus zugänglich sind, und durch ein Naturschutzgebiet mit imposanten Felsformationen. Die Rückfahrt ist ganz der Suche nach Delfinen gewidmet. Heute sehen wir leider keine. Ob es daran liegt, dass ich eine Tour am Nachmittag gebucht habe? Andere Reisende berichten mir später, dass die Chancen vormittags besser stehen, die verspielten Meeressäuger zu Gesicht zu bekommen. Meine Tipps für die Bootstour: Für schwangere Frauen und Menschen mit Rückenproblemen ist dieser Ausflug nicht geeignet. Für alle anderen gilt: Dick mit Sonnencreme einschmieren und gut aufpassen, dass Sonnenhüte und Sonnenbrillen durch den Fahrtwind nicht über Bord gehen.

Entspannung und Genuss im Hotel

Mit rund 350 Zimmern gehört das Adults-only-Hotel zu den größeren Anlagen vor Ort.

Perfekter Service für mich: Das TUI BLUE Falesia ist auf Gäste ausgelegt, die die Algarve selbst erkunden möchten.

Meine Unterkunft ist diesmal das TUI BLUE Falesia in Olhos de Água nahe Albufeira. Das Hotel liegt eine knappe Autostunde vom Flughafen Faro entfernt. Mit rund 350 Zimmern gehört das Adults-only-Hotel zu den größeren Anlagen vor Ort. Trotzdem geht es hier angenehm ruhig zu und gerade in der Nebensaison verteilen sich die Gäste über die gepflegte Anlage. Das Konzept des Hotels hat einen lokalen Fokus und richtet sich besonders an Urlauber, die auf Ausflügen oder mit dem Mietwagen die Umgebung erkunden möchten. Auch neue Technologien werden hier großgeschrieben: Ob Ausflugstipps, Reservierung von Hotelangeboten oder besondere Wünsche – die TUI BLUE App weiß und kann fast alles. Und wenn doch mal eine Frage offen bleibt, wende ich mich einfach an die freundlichen TUI BLUE Guides. Sie kennen nicht nur ihr Hotel in- und auswendig, sondern kümmern sich kompetent und mit viel Spaß an der Sache darum, individuelle Wünsche zu erfüllen oder einfach gute Tipps zu geben.
Nach meiner erlebnisreichen Bootstour heute gönne ich mir eine lokale Spezialität an der Hotelbar: „Culpe o Vinho“, eine Art Sangria aus Portwein mit Orange, Feige und Hibiskus-Tonic. Schmeckt toll und ist nicht zu süß!

Aljezur – Markthalle und Festung

Mein nächster Urlaubstag beginnt früh: Tour-Guide Vasco holt mich pünktlich um 8:05 Uhr mit seinem Minibus zu einem Tagesausflug an die Westalgarve mit Besuch des Naturparks an der Costa Vicentina ab. Mit mir unterwegs sind nur noch vier weitere Gäste, so dass Vasco jederzeit auf individuelle Wünsche und Fragen eingehen kann. Ich habe besonders viele… Außerplanmäßige Fotostopps zum Beispiel, weil mich interessiert, wie eine abgeerntete Korkeiche aussieht. Oder die Frucht des Erdbeerbaums, aus dem in der Region Schnaps gebrannt wird. Unseren ersten planmäßigen Stop machen wir in Aljezur an der Westalgarve. Hier besuchen wir die kleine Markthalle mit fangfrischem Fisch, Gemüse, Obst und lokalen Spezialitäten. Auch eine alte Festung auf einem Berg gibt es hier.

Von Korkeichen und Eukalyptusbäumen

Da die Westalgarve sehr windig ist, muss nicht nur die Nationalflagge auf der Festung regelmäßig ausgetauscht werden, auch die Bäume wachsen hier fast alle windschief. Darunter viele Korkeichen. Rund fünfzig Prozent des weltweiten Korkbedarfs deckt Portugal ab – von Qualitätskork für Weinflaschen bis hin zu minderwertigem Kork der ersten Ernte, der zu Bodenbelag, Schuhsohlen oder Granulat verarbeitet wird. Die Korkeichenwälder Portugals erstrecken sich über 750 000 Hektar, die größte Anbaufläche befindet sich in der Gegend um Alentejo. Bei der Korkernte wird in Handarbeit die dicke Korkschicht-Rinde des Baums mit der Axt entfernt und getrocknet. Die Rinde schützt den Baum vor den in ganz Portugal häufig auftretenden Waldbränden. Die wüten um so verheerender, seit die Eukalyptusbäume aus Australien zur Papierherstellung importiert wurden. Sie brennen gut, nähren die Feuer und sind maßgeblich an einer schnellen Ausbreitung der Brände beteiligt.

Traumküsten, Brandung und Surfparadies

Auf unserer Fahrt von Aljezur nach Cabo de Sao Vicente, dem „Ende der Welt“, machen wir an den schönsten Aussichtspunkten Halt. Wir blicken von den Klippen hinab auf die Strände von Amoreira, Monte Clérigo, Arrifana, Bordeira, Amado, Cordoama Castelejo und Sagres. Einige eignen sich für Surfanfänger und verfügen über Surfschulen, an anderen ist die Brandung nur für erfahrene Surfer geeignet. Auf unserer Fahrt zum Mittagessen erfahren wir eine Menge über das Klima und die Landschaften an der Westalgarve – beide wechseln auf unserer Tour immer wieder. Dünen, Wald, Weizenfelder oder karge Klippen, milde Temperaturen oder frischer Wind – die Westalgarve ändert alle paar Kilometer ihr Gesicht.

Typischer Fischeintopf „Cataplana“

"Cataplana" wird traditionell aus Wolfsbarsch, Gambas, Muscheln und Kartoffeln hergestellt.

Typisch portugiesische Hausmannskost: Der Fischeintopf „Cataplana“.

Die frische Atlantikbrise macht hungrig. Zum Glück ist für uns schon ein Tisch in einem sehr guten Fischrestaurant reserviert. Nach einer kleinen Vorspeisenplatte mit Käse aus Kuh- und Schafsmilch, Brot, Butter, Sardinenpaste und Oliven kommt auch schon das Hauptgericht: „Cataplana“ wird hier traditionell aus Wolfsbarsch, Gambas, Muscheln und Kartoffeln hergestellt. Mit Olivenöl, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Salz und Pfeffer köchelt der Eintopf eine gute Stunde langsam vor sich hin, so dass sich die Aromen perfekt miteinander verbinden können. Wer es schärfer mag, kann mit „Piri Piri“, der berühmten scharfen kleinen Paprika aus der Region, nachwürzen. Hier ist natürlich Vorsicht geboten, du solltest dich langsam herantasten. Dazu schmeckt ein Vinho Verde, ein grüner Wein, besonders gut. Zum Nachtisch reicht uns der Kellner einen köstlichen Süßkartoffelkuchen zum Kaffee. Der ist nicht nur superlecker, sondern auch ganz schön mächtig.

Am Ende der Welt

Der letzte Höhepunkt unseres Tagesausflugs ist das Cabo Sao Vicente, das sogenannte Ende der Welt. Der Leuchtturm liegt inmitten einer Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert auf einem bis zu 150 Meter hohen Felsplateau, das steil in den Atlantik abbricht. Der Ausblick ist atemberaubend und sorgt für Nervenkitzel. Vasco passt gut auf, dass niemand von uns der Felskante zu nahe kommt. Am Kap ist ordentlich was los, es gibt ein Café, Souvenirstände und die „Letzte Currywurst vor Amerika“. Für uns jedoch nicht, denn wir treten jetzt die Heimfahrt an. Die führt uns vorbei an Lagos, der ehemaligen Hauptstadt der Algarve. Durch den Sklavenhandel gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm, denn hier wurden die ersten Sklaven in Portugal verkauft. Noch heute steht das Gebäude des einstigen Sklavenmarkts, das nun ein Museum beherbergt. 1755 wurde die Stadt durch eine gewaltige Flutwelle nach einem Erdbeben schwer getroffen. Danach wurde Faro die Hauptstadt der Algarve.

Wer die Algarve liebt, kommt im Herbst und Winter

Herrliche 17 Grad sind auch in den Wintermonaten an der Algarve garantiert.

Die Algarve wechselt alle paar Kilometer ihr Aussehen.

TUI Reiseleiter Vasco wird nicht müde, uns sein Land mit großer Begeisterung näher zu bringen. Er wünscht sich, dass nicht nur im Sommer, sondern auch in der Nebensaison mehr Reisende sein Heimatland besuchen: „Gerade im Süden der Algarve haben wir auch im Winter noch eine Durchschnittstemperatur von 17 Grad und viele Sonnenstunden. Es ist herrlich ruhig und man kann hier einen entspannten Urlaub verbringen, Golf spielen oder auf Entdeckungstour gehen“. Nicht nur für Reisende hat ein Urlaub an der Algarve im Herbst und Winter viele Vorteile: Wer in der Nebensaison kommt, trägt zudem dazu bei, die wirtschaftliche Situation der Menschen vor Ort zu verbessern. Das Land leidet noch immer unter der Wirtschaftskrise, ein Großteil der im Tourismusbereich arbeitenden Menschen ist in den Wintermonaten arbeitslos. Auch Vasco muss in den Sommermonaten für den Winter mitverdienen. Und er macht seine Sache so gut: Danke, Vasco, für diesen phantastischen Tag in deinem vielfältigen Land!

Sommer, Sonne, Strand - wir zeigen dir die besten Badestrände für jeden Monat des Jahres.

Der ultimative Badekalender – Unsere Top-Strandtipps für jeden Monat

Es gibt Strände, die haben an jedem Tag des Jahres ihren ganz besonderen Reiz. Das Licht ist anders, der Wind, die Wellen, das Wasser und auch seine Besucher und die Tiere, die in diesem besonderen Lebensraum leben. Und doch sind wir natürlich besonders gerne am Meer, wenn die Wassertemperatur so ist, dass wir auch baden gehen können.

Natürlich ist das Temperaturempfinden bei jedem anders. Ich habe mich schon als Kind stundenlang im 17 Grad kalten Ostseewasser vergnügt – deswegen schrecke ich auch heutzutage nicht davor zurück, Anfang April ein Bad im Mittelmeer zu nehmen. Weil du es wahrscheinlich gerne etwas wärmer magst, haben wir für dich für jeden Monat des Jahres ein Ziel ausgewählt, an dem du ohne Britzeln auf der Haut im herrlich warmen Meer baden kannst und dabei natürlich außergewöhnlich schöne Strände gekürt – Lieblingsstrände fürs ganze Jahr eben!

Unsere Lieblingsstrände für jeden Monat des Jahres

Januar: Boa Vista/Kapverden

Wenn du im Winter bei angenehmen Temperaturen im warmen Meer baden und Sonne tanken willst, empfehlen wir dir einen Urlaub auf Boa Vista.

Mitten im Winter findest du auf Boa Vista traumhafte Bedingungen für einen entspannten Badeurlaub vor.

Wenn du im Winter bei angenehmen Temperaturen im warmen Meer baden und Sonne tanken willst, empfehlen wir dir einen Urlaub auf Boa Vista. Die Wüsteninsel im Atlantik bietet dir tolle Wassersportmöglichkeiten, abwechslungsreiche Dünenlandschaften und weite Strände. Im Januar ist der Atlantik wohlige 24 bis 25 Grad warm, so dass du dich gerne auch länger im Meer aufhalten kannst. Und, wenn du dich dann auf dein Handtuch fallen lässt, umschmeichelt dich die laue Luft genauso freundlich.

Boa Vista bietet dir 55 Kilometer feinste Strände. Die beiden schönsten befinden sich ganz im Süden: Der Praia da Varandinha liegt malerisch eingebettet zwischen Leuchtturm und Kalkfelsen. Der endlose Praia Santa Monica bietet ebenfalls fotogene Felsen und feinsten Sandstrand. Der 15 Kilometer lange Traumstrand verdankt seinem Namen dem berühmten Namensvetter in Los Angeles. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass du hier kaum einer Menschenseele begegnest und fast den ganzen Strand für dich alleine hast.

Februar: Sal/Kapverden

Was für Boa Vista gilt, gilt natürlich auch für die benachbarte Surfer-Insel Sal. Mitten im Winter findest du hier traumhafte Bedingungen für einen Badeurlaub vor. Santa Maria, das touristische Zentrum im Süden der Insel, bietet dir Unterkünfte in allen Kategorien – von einfachen Pensionen bis hin zum komfortablen Luxushotel. Der feinsandige Praia Santa Maria ist nicht nur so richtig schön lang und breit, sondern auch das glasklare und türkisfarbene Meer sucht seinesgleichen. Und wenn du dich vom Schwimmen oder Sonnenbaden erholen willst und Lust auf einen coolen Drink oder einen kleinen Snack hast, findest du entlang des Strandes jede Menge Bars und Restaurants. Du wirst dich fühlen wie im Paradies – versprochen!

Mehr über die Kapverdischen Inseln und ihre Besonderheiten erfährst du in diesem Beitrag.

März: Dominikanische Republik & Thailand

Wer im März nach einem langen Winter anstatt in der heimischen Badewanne endlich mal wieder im Meer baden will und auch gegen weißen Puderzuckerstrand und ein paar Kokospalmen nichts einzuwenden hat, fliegt einfach in die Karibik oder an den Indischen Ozean. Beides traumhaft schön, herrliche 26 Grad Wassertemperatur – wir konnten uns einfach nicht entscheiden! Im Norden der Dominikanischen Republik lockt der Cayo Levantado mit tief türkisgrünem Wasser und strahlend weißem Sand. Da kommt Bacardi-Feeling auf! Das Wasser ist so klar, dass du selbst in zehn Meter Tiefe noch bunte Fischschwärme erkennen kannst. Also Schnorchel, Sonnenbrille und Strohhut nicht vergessen.

Dominikanischen Republik Cayo Levantado ist nur per Boot erreichbar - z.B. von Puerto Carenero aus.

Der Cayo Levantado ist nur per Boot erreichbar – z.B. von Puerto Carenero aus.

Wie im Paradies kannst du dich auch auf der thailändischen Urlaubsinsel Koh Samui fühlen. Das Wasser im Golf von Siam bringt es auf erstaunliche 26 Grad. Wenn du aus dem tiefgrünen Wasser steigst, erwarten dich bis zu 34 Grad. Such dir also lieber ein schattiges Plätzchen! Kleiner Tipp: Spann deine Hängematte lieber nicht direkt unter einer Kokospalme auf – es werden jährlich ca. 150 Menschen von einer herunterfallenden Kokosnuss getroffen. Es gibt auf Koh Samui zahlreiche Bilderbuchstrände – viele, wie der Chaweng Beach oder der Lamai Beach, sind mittlerweile leider ziemlich überlaufen. Etwas ruhiger geht es am Silver Beach in der Chrystal Bay zu. Die wunderschöne Bucht bietet dir kristallklares Wasser und weichen Sand. Wenn du Ruhe suchst, empfehlen wir dir die weniger frequentierten Strände Mae Nam und Bo Phut Beach im Norden der Insel.

April: Hurghada/Rotes Meer

Während es im Mittelmeer im April noch zu kalt zum Baden ist, kannst du im Roten Meer schon bei 23 Grad ausgiebig im, auf und unter Wasser aktiv sein. Auch die Luft ist jetzt noch nicht so aufgeheizt, wie in den Sommermonaten. Schöne Strände mit einer guten Infrastruktur und tolle Schnorchel-und Tauch-Reviere gibt es viele – du hast also die Qual der Wahl. In Hurghada empfehlen wir dir vor allem den Mahamaya Beach: Feinster Sand, angenehme Atmosphäre, schöne Aussicht – was will man mehr? Etwas trendiger ist der Strand von Sahl Haseesh, der mit seinen angesagten Strandbars und Restaurants vor allem ein jüngeres Publikum anzieht. An dem 13 Kilometer langen Strand findet aber bestimmt jeder ein ruhiges Plätzchen.

Wenn du es gerne etwas wilder magst, besuchst du von Sharm el Sheik aus die Strände von Dahab auf der Sinaihalbinsel – feinste Sandstrände vor der Kulisse des Sinaigebirges. Die abgelegene Bucht von Tabea – auch Fjord Bay genannt – bietet einen malerischen Traumstrand und noch weitgehend unberührte Korallenriffe.

Baden an der Türkischen Riviera Antalya

Die Insel Sedir (auch Cleopatra Insel genannt) ist eines der wichtigsten Touristenziele in der Türkei. Es ist überliefert, dass der organische Sand von Schiffen aus dem Roten Meer speziell für Cleopatra gebracht wurde. Der Strand steht unter dem Schutz der Regierung, um zu verhindern, dass der Sand entfernt wird.

Mai: Antalya/Türkische Riviera

Im Mai heißt es: „Fly Türkei!“. Die Türkische Riviera bietet dir schon 20 Grad Wassertemperatur zum Anbaden und die Strände sind in der Vorsaison noch angenehm leer. Die Sonne scheint schon im Schnitt zehn Stunden am Tag und die Quecksilbersäule klettert oft schon bis auf 26 Grad. Beste Bedingungen also für Beach- und Poolvergnügen ohne Affenhitze!

Direkt in Antalya kannst du dich am Stadtstrand Konyaalti vergnügen oder du unternimmst endlose Strandspaziergänge am sauberen, kilometerlangen Lara Beach, den du von Antalya aus in wenigen Minuten mit dem Bus erreichst. Einige der schönsten Badebuchten der türkischen Riviera erwarten dich zwischen Antalya und Kemer: In Phaselis, rund 40 Kilometer von Antalya entfernt, liegen bezaubernd kleine Badebuchten mit glasklarem Wasser und Schattenplätzen vor der Kulisse antiker Ruinen. Des weiteren findest du viele feinsandige Strände bei Side. Südlich von Fethiye empfehlen wir dir die malerische Bucht von Ölüdeniz, die durch eine schmale Landzunge sehr geschützt liegt und daher oftmals spiegelglattes Wasser aufweist. Ideal für Stand Up Paddeling! Falls du mit deinen Kindern in die Türkei fliegen willst, findest du in diesem Beitrag tolle Tipps für erlebnisreiche Tage.

Juni: Kreta

Das Meer rund um Kreta hat sich im Juni schon auf angenehme 22 Grad erwärmt und die Sonne ist im Frühsommer auch noch sehr milde gestimmt. Auf Kreta gibt es viele tolle und einzigartige Strände: Neben den beiden bekannten Palmenstränden von Vai und Prevelli hat die größte griechische Insel auch eine Lagune mit weißem Sandstrand zu bieten, der mit einem Hauch von rosa überzogen ist. Für dieses zauberhafte Phänomen sorgen pulverisierte Muschelschalen. Den abgeschiedenen Elafonisi Strand erreichst du bei ruhiger See zu Fuß über eine Sandbank. Er liegt im äußersten Südwesten der Insel und ist besonders am Nachmittag zu empfehlen, wenn sich viele der Besucher schon wieder auf den Heimweg machen.

Ein weiterer etwas abgelegener Traumstrand ist der Strand von Falassarna etwa eine Autostunde westlich von Chania. Der Hauptstrand ist ungefähr einem Kilometer lang und etwa 150 Meter breit. Dort kannst du Liegen mit Sonnenschirm für circa 6 Euro mieten. Der Strand fällt relativ flach ins Meer ab und ist somit gut für Kinder geeignet – auch, weil es im Wasser so gut wie keine Steine gibt.

Juli: Mallorca

Auf Mallorca erwarten dich im Juli wohlige 25 Grad Badetemperatur und viele Sonnentage. Malerische kleine Buchten und kilometerlange feine Sandstrände stellen dich vor die Qual der Wahl. Wer auf naturbelassene Dünenstrände steht, wird wohl den Playa Es Trenc zu seinem Traumstrand küren. Zweieinhalb Kilometer weißer Sand und weite Dünen sorgen für ein unverbautes Naturerlebnis, drei „Strandhütten“  für das leibliche Wohl. Wer etwas mehr als Sand und Sonne zu seinem Wohlbefinden braucht, trifft mit dem Playa de Alcudia, der mit dem benachbarten Playa de Muro Mallorcas größten Strand bildet, eine exzellente Wahl. Feiner heller Sand, flaches Wasser und eine Promenade mit einer großen Auswahl an Tapas-Bars und Restaurants machen das Stranderlebnis perfekt.

Daneben findest du auf Mallorca eine Vielzahl von kleinen felsgerahmten Calas, die dir auch im Juli ein ruhiges Badeerlebnis bieten. Merke: Je abgelegener und abgeschiedener der Strand – desto weniger Besucher und Infrastruktur. Probier doch mal die Cala Varques aus – klares Wasser, entspannte Strandatmosphäre und ein paar Hippies, die leckere Snacks verkaufen.

August: Jerez de la Frontera/Andalusien

Mondäne Badeorte wie Marbella oder Malaga oder weite Surferstrände mit meterhohen Wellen wie Tarifa – Andalusien bietet dir auf rund tausend Küstenkilometern viele abwechslungsreiche Strände.

In Andalusien hast du die Qual der Wahl – westlich von Gibraltar badest du im etwas frischeren Atlantik – östlich vom „Affenfelsen“ im wärmeren Mittelmeer.

In Andalusien hast du die Qual der Wahl – westlich von Gibraltar badest du im etwas frischeren Atlantik – östlich vom „Affenfelsen“ im wärmeren Mittelmeer.

Im August erwartet dich der Atlantik an der Costa de la Luz mit angenehmen 22 Grad. Wenn du es noch wärmer magst, wählst du einen der Mittelmeerstrände an der Costa del Sol, an denen die Wassertemperatur im Hochsommer auch schon mal bis zu 25 Grad betragen kann. In Andalusien hast du nämlich die Qual der Wahl – westlich von Gibraltar badest du im etwas frischeren Atlantik – östlich vom „Affenfelsen“ im wärmeren Mittelmeer. Wenn du also gerne mit den Wellen spielst, bist du in Tarifa besser aufgehoben, wenn du das Meer lieber etwas sanfter magst, dann in Estepona und anderen Badeorten der andalusischen Sonnenküste. Sowohl die Costa de la Luz als auch die Costa del Sol erreichst du bequem und am besten mit dem Mietwagen von unserem Zielflughafen Jerez de la Frontera!

September: Lagos/Algarve

Die portugiesische Algarve bietet dir spektakuläre Steilküsten, flache Sandstrände und traumhaft schöne Badebuchten. Besonders rund um Lagos findest du einige der schönsten Strände der Algarveküste, die sich allesamt auf den ersten Podestplätzen der besten Postkartenmotive tummeln. Die Ponta da Piedade verzaubert mit pittoresken Felsbögen, Grotten, Höhlen und kleinen Badebuchten wie der Praia da Boneca oder der Praia do Camilo, deren zwei kleine Strände du nur über eine Holztreppe erreichen kannst. Auch die Praia Dona Ana südöstlich von Lagos bietet eine atemberaubende Felskulisse und türkisgrün schimmerndes Wasser. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad kannst du dich im September in den noch 21 Grad warmen Atlantik stürzen.

Ende September werden die Strände an der Algarve immer leerer und das Licht immer schöner. Ein wunderbarer Monat, um die vielen tollen Strandperlen der Algarveküste zu entdecken! Am besten, du startest deine Algarve-Tour von Faro aus und fährst mit dem Mietwagen immer weiter gen Westen – bis zum sagenumwobenen und windumtosten Cabo de Sao Vincente – dem südwestlichsten Zipfel Europas…

Warum sie findet, dass die Algarve besonders im Herbst und Winter eine Reise wert ist, erzählt dir TUI fly Bloggerin Anna in diesem Beitrag.

Oktober: Zypern 

Den Strand von Konnos erreichst du ganz einfach zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto.

Den Strand von Konnos erreichst du ganz einfach zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto.

Wenn du den Sommer bis Ende Oktober verlängern willst, solltest du Zypern auf dem Zettel haben. Im südöstlichen Mittelmeer ist das glasklare Meer, aus dem einst Aphrodite entstiegen sein soll, noch bis zu 25 Grad warm – die Luft hat angenehme 28 Grad. Perfekte Bedingungen für unbeschwertes Beachvergnügen! Die Gewässer vor der Küste der sonnenverwöhnten Insel werden regelmäßig wegen ihrer ausgezeichneten Wasserqualität von der Europäischen Umweltagentur ausgezeichnet! Und auch die Strände im griechischen Teil Zyperns sind von außergewöhnlicher Schönheit. Wir möchten dir den Strand von Konnos unweit von Agia Napa ans Herz legen, der zwar nicht sehr groß, jedoch besonders idyllisch gelegen ist. Mehr über diesen und weitere Top-Strände auf Zypern erfährst du hier.

November: Fuerteventura

Im November findest du optimale Bedingungen für Sun & Fun auf der zweitgrößten Kanarischen Insel Fuerteventura. Das Meer hat noch lauschige 21 Grad und die milde Sonne erwärmt die Luft tagsüber auf moderate 25 Grad. Darüber hinaus sind die langen Sandstrände, traumhaften Dünenlandschaften und herausragenden Surfspots überzeugende Argumente, der Novembertristesse im grauen Deutschland zu entfliehen. Wie wäre es mit einem ausgedehnten Strandspaziergang am 20 Kilometer langen Strand von Jandía im Süden der Insel? Dabei kannst du dir ganz bestimmt vom Wind den Kopf mal so richtig freipusten lassen und dich zwischendurch in die erfrischenden Atlantikwellen stürzen. Und falls du mit den Elementen spielen willst, empfehlen wir dir die Surfspots im Norden der Insel, z.B. den Playa Corralejo oder die einsamen Naturstrände rund um das verträumte Örtchen El Cotillo mit seinen lässigen Strandcafés und authentischen Fischrestaurants.

Wenn du eher Lust auf Surfen als Baden hast, kannst du hier nachlesen, was Deutschlands bekanntester Surfblogger Julian Siewert an Fuerteventura so faszinierend findet, dass er jedes Jahr gleich mehrere Wochen auf der sonnenverwöhnten Insel verbringt.

Dezember: Teneriffa

Palmenstrand und Piña Colada statt Punsch und Plätzchen? Kein Problem! Wenn du die dunklen Tage im Dezember etwas aufhellen möchtest, tankst du einfach eine ordentliche Portion Wärme und Vitamin D unter der sanften Sonne Teneriffas. Und bei 20 Grad Wassertemperatur kannst du auch noch wunderbar im Meer baden. Schöne Strände dafür gibt es reichlich auf Teneriffa. Unser Lieblingsstrand ist der Playa de las Teresitas im Nordosten Teneriffas. Hellgelber Sand, türkisfarbenes Wasser und viele Palmen sorgen für Karibikfeeling – vorgelagerte Wellenbrecher für geschütztes Badevergnügen. Und das Beste: der Playa de las Teresitas ist nur an den Wochenenden richtig voll, wenn die Einheimischen aus dem nahen Santa Cruz den Strand bevölkern. Unter der Woche ist der Strand dann erstaunlich leer.

Falls du dich lieber auf dem Surfbrett austoben oder lange Strandspaziergänge unternehmen willst, ist der Playa el Médano – der längste Naturstrand der Insel – genau der richtige Beach für dich. Neugierig geworden? Weitere Teneriffa-Insidertipps hat unsere Flugbegleiterin Franziska für dich parat.

 

Unser Fazit: Es gibt einfach zu viele schöne Strände, um nur im Sommer wegzufliegen. Gerade in der Nebensaison und im Winter lohnt es sich, mal ein paar Tage Sonne in wärmeren Gefilden zu tanken. Denn: Irgendwo ist immer Strandsaison! Wer weiß, vielleicht feierst du ja deinen nächsten Geburtstag unter Palmen am Strand… 😉

Im Herbst und Winter an die Algarve. Strandurlaub in Alvor

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 1: Strandurlaub in Alvor

Während das Wetter bei uns langsam ungemütlich wird, scheint in Portugal noch die warme Sonne des Südens. Der Trubel des Sommers ist vorbei und es kehrt eine angenehme Ruhe an der Algarve ein. Ob Strandurlaub, Golf oder eine Mietwagenreise – das Land am westlichen Zipfel Europas freut sich in der Nebensaison ganz besonders über Gäste. In meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve geht es heute für mich ganz in den Süden – zum Relaxen nach Alvor. Hier gibt es einen weitläufigen Sandstrand, fotogene Felsen und ein verträumtes Fischerdorf. Komm mit!

Wer etwas von Land und Leuten sehen möchte, lässt die Schnellstraßen in Portugal natürlich möglichst links liegen.

Die abwechslungsreiche Küstenlandschaft der Algarve lässt sich perfekt mit dem Mietwagen erkunden.

Abflug in die Sonne: Von Hannover nach Faro

Nach drei Stunden Flugzeit landet meine Maschine im blauen TUI Wave-Design bei Sonnenuntergang auf dem Flughafen Faro. Schon beim Aussteigen bin ich begeistert vom einmaligen Licht und der klaren Seeluft, die mir hier um die Nase weht. Genau das brauche ich nach den letzten hektischen Arbeitswochen im deutschen Großstadtstress. Ich freue mich auf einen Strandurlaub in Portugal, bei dem ich einfach einmal entspannen und so richtig runterschalten kann.

Mit dem Mietwagen durch Portugal

In der Nebensaison sind die Strände an der Algarve fast menschenleer.

Darauf habe ich mich gefreut: Ein einsamer Morgenspaziergang am Meer.

Portugal und die Algarve sind ideal, um sie mit dem Mietwagen zu erkunden. Neben einigen mautpflichtigen Schnellstraßen gibt es viele kostenlos befahrbare Straßen an der Küste und im Inland. Wer etwas von Land und Leuten sehen möchte, lässt die Schnellstraßen in Portugal natürlich möglichst links liegen. Bucht man seinen Mietwagen vorab, zum Beispiel bei TUI Cars, kann man ohne große Formalitäten am Flughafen direkt einsteigen und seine Reise beginnen. Die Verkehrssituation an der Algarve empfinde ich als sehr entspannt. Es sind zwar relativ viele Autos unterwegs, aber niemand wirkt am Steuer gestresst oder gar aggressiv.

Keine Lust auf Mietwagen? Transfer buchen!

Schmale Gassen, bunte Häuser und kleine Cafés machen den ursprünglichen Charakter des Ortes aus.

Das erste Ziel meiner Algarvereise: Das idyllische Hafenstädtchen Alvor.

Auch ohne Mietwagen kommt man in Portugal gut ans Ziel. Für wenig Geld kann man zum Beispiel im voraus bei Holiday Taxis einen Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück buchen. Auch wer auf seiner Algarve-Reise in verschiedenen Unterkünften übernachtet, kann sich per Transfer von Hotel zu Hotel bringen lassen. Verschiedene Fahrzeuge stehen zur Auswahl – vom Reisebus mit oder ohne WLAN bis zum besonders komfortablen Privattransfer mit dem PKW. Ich habe mich für einen Transfer mit dem Kleinbus entschieden. Am Schalter in der Ankunftshalle des Flughafens warte ich nur wenige Minuten auf die anderen Fahrgäste und schon können wir los. Der Wagen ist in einem Top-Zustand, der Fahrer sehr freundlich und seine Fahrweise sicher. Nach einem kurzen Zwischenstopp, um zwei Fahrgäste zu verabschieden, komme ich nach fünfzig Minuten entspannt in meinem Hotel an.

Für meine ersten Tage am Strand an der Algarve habe ich mir das Hotel Pestana Dom Joao ausgesucht.

Eine kleine Seebrücke führt vom Hotel Pestana Dom Joao direkt an den langen Sandstrand.

Chillaxen im Strandhotel

Für meine ersten Tage am Strand an der Algarve habe ich mir das Hotel Pestana Dom Joao ausgesucht. Es liegt direkt am feinsandigen, breiten Sandstrand von Alvor und bietet neben Zimmern auch kleine Apartments, sogenannte Villas, an. Eine ist heute für mich reserviert. Dank der kleinen Küchenzeile mit Essecke habe ich dort alles, was ich brauche, um mich während meines Strandurlaubes an der Algarve selbst zu versorgen. Zum Frühstück gehe ich trotzdem ins Hotelrestaurant. Hier gibt es jeden Morgen eine große Auswahl an Herzhaftem und Süßem und sogar Show-Cooking mit frischen Pancakes. Schon in der ersten Nacht schlafe ich wie ein Baby, denn es ist herrlich ruhig in der Anlage, und auch von meinen Nachbarn höre ich kaum etwas.

Weitläufiger Sandstrand von Alvor

Morgens ist am Strand besonders wenig los, man kann weit laufen und sich zwischendurch in den sanften Wellen des Atlantiks erfrischen.

Alvor bietet herrliches Strandvergnügen, was am weniger frequentierten Strand in der Nebensaison gleich doppelt so viel Spaß macht.

Raus aus den Federn: Nach dem Frühstück hält mich nichts mehr auf – ab an den Strand! Morgens ist hier besonders wenig los, man kann weit laufen und sich zwischendurch in den sanften Wellen des Atlantiks erfrischen. Das Wasser hat im Herbst und Winter allerdings nicht mehr Badewannentemperatur. Dafür sind die Strände viel weniger frequentiert als im Hochsommer. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Wenn ich mich entscheiden müsste, wüsste ich, was mich als Erholungssuchende mehr lockt…

Die imposanten Felsformationen sind als Fotomotiv auf Instagram & Co. besonders beliebt.

Die Bucht Praia dos Três Irmãos ist eine durch Felsformationen sehr geschützte Bucht am östlichen Ende des 7 km langen Strandes von Alvor.

Strandspaziergang an der Praia dos Três Irmãos

Auch zum nahe gelegenen Strand Praia dos Três Irmãos, den „drei Brüdern“, muss ich natürlich unbedingt. Die imposanten Felsformationen sind als Fotomotiv auf Instagram & Co. besonders beliebt, und auch die Einheimischen verbringen hier gerne ihre freien Sonnenstunden. In der Hauptsaison kann es besonders in den Ferienzeiten, am Wochenende oder nach Feierabend schon mal richtig voll werden. Noch ein Grund mehr für Ruhesuchende, Portugal und der Algarve auch mal im Herbst und Winter einen Besuch abzustatten.

Spaziergang durch das Fischerdorf Alvor

Nur wenige Gehminuten von meinem Hotel entfernt liegt das Fischerdorf Alvor. Schmale Gassen, bunte Häuser und kleine Cafés machen den ursprünglichen Charakter des Ortes aus.

Freunde von Fisch und Meeresfrüchten kommen in der Hafenstadt voll auf ihre Kosten.

Hier hat es niemand eilig: Das beschauliche Städtchen Alvor.

Auch hier hat es niemand eilig und es ist immer Zeit für ein freundliches „Bom dia“ (Guten Tag). Im kleinen Hafen habe ich nicht nur einen wunderschönen Blick auf die farbenfrohen Fischerboote, sondern auch Hunger. Ein Fischrestaurant reiht sich hier an das andere. Ich entscheide mich wie immer für das, in dem die Einheimischen essen: Im Zé Morgadinho ist es voll, laut und lustig. Portugiesische Familien sitzen dicht gedrängt an den kleinen Holztischen, zwischen denen sich die meist betagten Kellner geschickt hin- und herbewegen, und genießen den Fang des Tages. Als Vorspeise werden eingelegte grüne Oliven mit Karotten und Knoblauch, Brot und Butter sowie Kichererbsensalat mit Zwiebeln gereicht. Als ich damit fertig bin, brauche ich fast kein Hauptgericht mehr. Aber jetzt kommen die gegrillten Sardinen – und die sind ganz phantastisch!

Es gibt Pralinen mit Feigen, Pistazien, Kaffee, portugiesischem Kirschlikör, Walnüssen und sogar mit Blauschimmelkäse!

Bei handgefertigten Pralinen komme ich mit Genuss-Expertin Viki ins Gespräch.

Hausgemachte Pralinen zum Kaffee

Nach dem köstlichen Fisch fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein süßes Dessert. Zufällig komme ich an einem kleinen Laden vorbei, in dem mir liebevoll von Hand gefertigte Pralinen in der Auslage zuzwinkern. Eine verführerischer als die andere… Es gibt sie mit Feigen, Pistazien, Kaffee, Maracuja, portugiesischem Kirschlikör, Chili, Bananen, Walnüssen und sogar mit Blauschimmelkäse! In meinem Magen ist leider höchstens noch Platz für drei. Viki, Inhaberin des Spezialitätengeschäfts „Alvor Gourmet“ und Produzentin der Pralinen, hilft mir bei der schweren Entscheidung. Ob ich es eher süß möge oder nicht so süß, fragt sie. Und wie es mit ausgefallenen Aromen wie Chili oder blauem Käse sei. Nach reiflicher Überlegung wähle ich Feige, Pistazie und weiße Schokolade mit Maracuja. Dazu serviert sie mir einen Kaffee – und ich bin happy!

Regionale Spezialitäten mit Liebe zubereitet

Wo ich schon mal eine echte Genuss-Expertin an der Hand habe, frage ich Viki auch gleich, was man im Urlaub an der Algarve sonst noch unbedingt probieren sollte. Und wieder habe ich die Qual der Wahl: Viki schwärmt vom Rotwein der Region, der „immer alle überrascht“.

Alle, die keinen Wein trinken, können stattdessen seine hautpflegenden Eigenschaften nutzen.

Portwein mal anders: Die Rotweinseife der Algarve ist ein ideales Mitbringsel.

Aber auch ohne die Mandelbutter, das selbstgemachte Marzipan oder den Carob-Kuchen zu probieren, sollte man keinesfalls wieder nach Hause fahren. Ach, und den Portwein bitte auch nicht vergessen! Alle, die keinen Wein trinken, können stattdessen seine hautpflegenden Eigenschaften nutzen: Die handgefertigte Rotweinseife hat einen sehr eleganten Duft. Das alles und noch viel mehr verkauft Viki in ihrem kleinen Ladengeschäft im Zentrum von Alvor. Hinter jedem ihrer regionalen Produkte steht eine Geschichte, eine Familie, ein Leben an der Algarve. Viki kennt sie alle und erzählt Urlaubern gerne davon. Besonders freut sie sich, wenn die auch mal in der Nebensaison kommen: „Im Sommer läuft es gut, da habe ich viele Kunden. Zwischen Oktober und März ist es manchmal nicht einfach für mich.“

Ob mit oder ohne Mietwagen - wer Ruhe und Erholung sucht, ist in Portugal im Herbst und Winter genau richtig.

Bei diesen Sonnenuntergängen kann man gar nicht anders, als die Seele baumeln zu lassen.

Geheimtipp Off-Season an der Algarve

In den ersten Tagen meiner Reise an die Algarve habe ich mich am Strand von Alvor erholt, wunderschöne Sonnenuntergänge gesehen, gut und authentisch gegessen und viel über lokale Spezialitäten in Portugal erfahren. Ob mit oder ohne Mietwagen – wer Ruhe und Erholung sucht, ist in Portugal im Herbst und Winter genau richtig. Morgen geht es für mich weiter ins TUI Blue Falesia in Albufeira. Was ich dort erlebe, liest du im zweiten Teil meines Blogbeitrags „Im Herbst und Winter an die Algarve.“ Sei gespannt! 🙂

Karneval Kanaren_Las Palmas_Tänzerinnen

Die besten Faschingspartys in Spanien & Portugal

Viele traditionelle Karnevalisten halten ja den Kölner und Düsseldorfer Karneval sowie die Mainzer Fastnacht für das Nonplusultra in Puncto Party- und Spaßfaktor – und das sicherlich zu Recht! Für alle, die auch mal über den Tellerrand hinaus schauen und den Karneval in anderen Kulturkreisen erleben wollen, haben wir uns die Karnevalsbräuche und Feierlichkeiten im sonnigen Südwesten Europas genauer angesehen. Und siehe da: in Spanien und Portugal steigen an den tollen Tagen ebenfalls spektakuläre Umzüge und feurige Fiestas, für die es sich allemal lohnt, in den Flieger zu steigen. So kannst du Fasching und Strandurlaub perfekt verbinden!

Die tollen Tage auf Teneriffa

Wusstest du, dass der zweitgrößte Karneval der Welt auf Teneriffa gefeiert wird? Und zwar ausgiebig mit vielen Sambaschulen, farbenprächtigen und opulenten Kostümen und spektakulären Straßenumzügen. Während der tollen Tage geht auf der Vulkaninsel gar nichts mehr. Falls du dieses Spektakel also einmal live und in Farbe miterleben willst, sichere dir frühzeitig einen Flug und eine Unterkunft! Eine Besonderheit des kanarischen Karnevals ist die Wahl einer Karnevalskönigin, die traditionell zu Beginn des Karnevals gewählt wird und dann den großen Umzug anführt, sowie die Bestattung der Sardine am Aschermittwoch: Eine aus Pappmaché gefertigte Fisch-Puppe wird auf einem Thron durch die Straßen getragen und am Ende unter großer Anteilnahme rituell verbrannt. In Santa Cruz ist der Karneval damit vorbei – in Puerto de la Cruz geht es jetzt erst richtig los! Du hast also jede Menge Gelegenheit das Feierbiest für etliche Tage rauszulassen!

Die Karneval-Highlights in Santa Cruz 2019:

  • Das diesjährige Karnevals-Motto in Santa Cruz ist „Die Tiefsee“. Klingt vielversprechend!
  • Die Karnevalskönigin wird am 20. Februar gewählt
  • Beginn des bunten Straßenkarnevals mit dem Eröffnungszug ist am Freitag, 1. März
  • Der große Karnevalsumzug startet dann am 5. März um 16 Uhr
  • Die Bestattung der Sardine startet am Aschermittwoch (6. März) um 21 Uhr
  • Der Karneval endet am Sonntag, 10. März, mit einem Oldtimertreffen

Karneval_Sea front parade Santa Cruz

Die Karneval-Highlights in Puerto de la Cruz 2019:

  • In Puerto de la Cruz wird die Karnevalskönigin am Donnerstag, 28. Februar, gewählt
  • Am Samstag, 2. März, kommt mit dem Eröffnungszug der Karneval auf die Straße
  • Am Sonntag, 3. März, findet auf der Plaza del Charco ein öffentlicher Kostümwettbewerb statt. Am Montag, 4. März, geht es weiter mit einem Straßenfest mit Musik und Tanz.
  • Auch in Puerto de la Cruz wird am Aschermittwoch (6. März) die Sardine bestattet. Der Umzug, der mit der Bestattung der Sardine und einem großen Feuerwerk endet startet um 21 Uhr.
  • Informiert Euch über die genaue Wegstrecke am besten vor Ort
  • Einen Termin den Ihr euch noch merken solltet: Der Stöckelschuhlauf der Männer am Freitag, 8. März! Das Spektakel steigt um 21 Uhr auf dem Plaza del Charco.
  • Großer „Corso“ beginnt am Samstag, 9. März, um 16 Uhr.
  • Der Karneval in Puerto de la Cruz endet schließlich am 10. März.

Andalusien: Sonne, Samba und Gesang!

Falls es dir beim Straßenkarneval in Köln oder Düsseldorf zu kalt ist – können wir dir nur wärmstens einen TUI fly Flug in den sonnigen Süden Spaniens empfehlen. Denn auch hier wird zehn Tage lang ausgelassen gefeiert und das bei deutlich höheren Temperaturen! Bei milden 15 bis 20 °C wird mit reichlich Sherry, Cava und Wein überall in Andalusien ausgiebig gefeiert, gesungen, getanzt und gelacht. Als Hochburgen des Karnevals gelten Cádiz, Málaga und Córdoba.

Karneval in Cádiz: Bitte das Kostüm nicht vergessen!

Für die Karnevalssause in Cadíz solltest du dir auf jeden Fall ein Kostüm in den Koffer packen.Eine bunte Maskerade ist hier Pflicht! Höhepunkt der Feierlichkeiten ist am Samstag die „Noche de Carnalvon“, bevor dann am Sonntag beim großen Umzug bis zu 100.000 Narren und Närrinnen durch die Straßen von Cádiz ziehen.

 

Strassenkarneval in MálagaKarneval in Málaga

In Málaga wird der Karneval ebenfalls mit großen Umzügen, Kostümwettbewerben und einem finalen Feuerwerk ausgelassen gefeiert. Hier wird die religiöse Tradition des Karneval allerdings noch stärker zelebriert als beispielsweise in Cádiz. Am Ende des Karnevals wird – wie vielerorts in Spanien – eine riesige Sardinenpuppe durch die Straßen getragen und anschließend am Strand verbrannt, um so den Beginn der Fastenzeit einzuläuten. Vorher lassen es die Malagueños aber dafür so richtig krachen, um die Geister der dunklen Jahreszeit zu vertreiben und den Frühling einzuläuten.

Samba in Córdoba!

Córdoba gilt als Hochburg des andalusischen Karnevals. Zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch feiern zehntausende Jecken ausgelassen auf den Straßen und Plätzen der Stadt. Die Epizentren des „Carnevalesca Cordobesa“ sind die Viertel San Lorenzo (Plazas Cristo de Gracia ) und San Augustín (Plaza Poeta Juan Bernier), wo auf den Bühnen ein buntes Musik und Showprogramm geboten wird. Am 10. März kannst du dann zum Abschluss den großen Festumzug erleben und dabei den bunten Festwagen, Reitern, Sambatänzerinnen zujubeln.

Fasching auf Mallorca

Auf Mallorca gibt es vielerorts auf der Insel Rosenmontagsumzüge, die hier „Sa Rua“ heißen. Der größte und farbenprächtigste Umzug findet selbstverständlich in Palma statt. Gestartet wird um 17 Uhr auf dem Boulevard La Rambla. Das Spektakel endet dann gegen 20:30 Uhr auf dem Passeig Mallorca. Wahrscheinlich wird es auch in El Arenal in der Schinkenstraße rund um den Bierkönig einen kleinen Umzug geben und das Kölsch in Strömen fließen…

Party in Portugal

Aufgrund der engen Verbindung zu Brasilien könnte man ja denken, der Karneval in Portugal wäre ähnlich wie in Rio, aber das trifft wohl nur auf die Feierlichkeiten in Funchal und an der Algarve zu. In den übrigen Landesteilen wird wesentlich stiller gefeiert. Widmen wir uns also den „brasilianischen“ Varianten.

Karneval Parade Portugal

Madeira: Fasching in Funchal

Auf Madeira ist der Fasching neben dem Blumenfest das bunteste Fest des Jahres. Der Karneval zählt zu den farbenprächtigsten in ganz Europa. Zwischen dem 26. Februar und dem 6. März wird in Funchal ausgiebig gefeiert. Der aufwendige Hauptumzug mit feurigen Samba-Gruppen und opulenten Kostümen kommt der großen Schwester in Rio in puncto Stimmung und Engagement schon verdammt nahe. Am Faschingsdienstag kannst du dich dann beim „Trapalhão“ ins Getümmel stürzen. Schrille und fantasievolle Kostüme erwarten dich hier – die Nähe zu den deutschen Karnevalsumzügen in Köln und Düsseldorf ist unverkennbar…

Karneval an der Algarve

Auch an der Algarve findest du einige Städte, die für ihre Faschingsumzüge überregional bekannt sind. Traditionell werden zu Beginn der Feierlichkeiten König Momo und seine Königin gekrönt. Am Aschermittwoch wird dann der König begraben, natürlich mit mächtig Buhei und Tamtam. Der spektakulärste Karnevalsumzug an der Algarve steigt in Loulé. Große festlich ausstaffierte Wagen mit den berühmten Pappmaché-Figuren ziehen durch die Straßen und heiße Sambatänzerinnen heizen dem Publikum ordentlich ein! Da vielerorts zeitgleich auch das Mandelblütenfest gefeiert wird, sind die Festwagen oft mit Papier-Mandelblüten geschmückt. Aber der schöne Schein trügt: Manchmal werden von den Wagen nicht nur Blumen, sondern auch Eier und Mehl geworfen!