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Cachupa

Rezept des Monats März: Cachupa

Wir lieben die traditionelle kreolische Küche der Kapverden!

Eintopf-Freunde aufgepasst: Wir präsentieren euch Cachupa – das Nationalgericht der Kapverden – ein deftiger Eintopf, der aus Mais und kunterbuntem Gemüse besteht und garantiert für Abwechslung und gute Laune in eurer Küche sorgt! Je nach Bedarf kann Speck, Fleisch oder Fisch hinzu gegeben werden. Mmmmh, nicht im Monat März ein Seelenwärmer durch und durch…

Das brauchst du für deinen Cachupa:

  • 250 g Mais
  • 250 g (weiße Kongo) Bohnen
  • 2 Knollen Maniok
  • 3 Süßkartoffeln
  • 5 große Karotten
  • 1 kg Tomaten
  • 1 Knolle Knoblauch
  • 2 Zwiebeln
  • 8 Blätter Weißkohl
  • 1 kg Rind/ Schweinefleisch bzw. Speck oder Fischfilet
  • Brühe und Weißwein zum Ablöschen
  • eine Handvoll Erdnüsse, klein gehackt
  • Chili, Salz und Pfeffer
  • Brot zum Dippen

So bereitest du deinen Eintopf zu:

Am besten kochst du die Bohnen und den Mais am Vortag auf, damit sie über Nacht aufquellen können. Auch der Maniok bedarf einer Extra-Behandlung. Der möchte geschält, in kleine Stücke geschnitten und für ca. 25 Minuten in Salzwasser gebadet werden. Aufgepasst: Maniok darf nie roh verzehrt werden, da er Blausäure enthält, die nur durch das Kochen verschwindet. Und noch ein kleiner Tipp: Viele Supermärkte führen keinen Maniok, also schau am besten in einem Asia-Shop oder in einem gut sortierten Bio-Laden nach.

Als erstes auf dem Arbeitsplan steht am nächsten Tag das Schneiden von Fleisch/Fisch und Gemüse. Am besten sollten die Stücke eine mundgerechte Größe haben. Die Weißkohlblätter kannst du einfach zerrupfen. Sind die Vorbereitungen erledigt, geht es weiter mit dem Anbraten. In den Topf dürfen zuerst die Zwiebeln. Wenn diese glasig angedünstet sind, kommt das Fleisch/der Fisch mit dazu. Ist auch das schön braun, gib Weißwein und 2 Liter Brühe hinein.

Weiter geht’s mit dem Mais und den Bohnen, die jetzt ebenfalls in die Pfanne können. Das Gemüse kommt nach und nach dazu, vergiss hier nicht den Maniok mit in den Topf zu geben. Zum Schluss kommen noch die Tomaten und der Weißkohl dazu. Der nächste Schritt tut sich praktisch ganz von alleine: alles gut köcheln lassen. Nur noch Knoblauch, Erdnüsse und eventuell Chili, Salz und Pfeffer dazu geben.

Ein Brot zum Dippen macht deinen Cachupa perfekt. Guten Appetit!

Rezept des Monats Februar: Gató de almendra

Mallorquinischer Mandelkuchen mit Suchtpotential

Passend zur Mandelblüte, die gerade weite Teile Mallorcas in ein weißes Blütenmeer verwandelt, zaubern wir ein mallorquinisches Mandelkuchen-Rezept aus dem Ofen, das voll im Low Carb Trend liegt, denn der Gató de almendra kommt ganz ohne Mehl aus. Mit Zucker wird allerdings nicht gespart!

Das brauchst du für einen Gató d´Almendras:

  • 300 g gemahlene Mandeln
  • eine Handvoll ganze Mandeln (ohne Haut)
  • 8 mittelgroße Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 EL weiche Butter
  • 1 TL Zimt
  • den Abrieb einer Bio-Orange und einer Bio-Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben

So wird der Mandelkuchen gemacht:

Heize zuerst deinen Ofen bei Ober- und Unterhitze auf 175 °C vor (Umluft 150 °C) und fette eine Springform mit Butter ein. Trenne als nächstes die Eigelbe vom Eiweiß und schlage diese mit dem Handrührgerät oder dem Schneebesen schaumig, während du den Zucker und den Vanillezucker dazugibst. Dann die gemahlenen Mandeln, die Zitronen- und Orangenschale sowie den Zimt unterrühren. Jetzt schlägst du das Eiweiß und hebst es gefühlvoll unter. Die fertige Mandelmasse mit einem Spatel in die Form streichen und im Backofen 50 bis 60 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Mandelkerne fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Nach dem Backen den Kuchen aus der Springform lösen, auskühlen lassen und mit reichlich Puderzucker bestäuben. Anschließend die gerösteten Mandeln auf dem Kuchen verteilen.

Mit einem Cáfe con leche dazu zauberst du dir so ganz einfach ein Stück Mallorca nach Hause!

TUI fly Rezept-Tipp Kanarische Kaffee Spezialität Zaperoco

Unser Rezept des Monats Januar: Zaperoco

Diese kanarische Kaffeespezialität versetzt dich auch zu Hause in Urlaubsstimmung!

Fast jeder, der schon einmal auf den Kanaren war, kennt einen Barraquito, der aus Espresso, gesüßter Kondensmilch und aufgeschäumter Milch besteht. Der Zaperoco ist im Grunde genommen ein aufgepeppter Barraquito. Der Clou beim Zaperoco:  es kommt noch ein Schuss 43er-Likör, eine Prise Zimt und etwas Zitrone dazu!

Du brauchst für einen Zaperoco:

  • 2-3 EL gezuckerte Kondensmilch
  • 1 kl. Tasse Espresso
  • 0,2 cl 43er-Likör (Cuarenta y Tres)
  • Aufgeschäumte Milch
  • 1 kleines Stückchen Zitrone (oder etwas Zitronenabrieb)
  • 1 Prise Zimt

So zauberst du deinen Zaperoco:

Gib zuerst die Kondensmilch in ein Glas. Anschließend füllst du vorsichtig den Likör ein. Am besten träufelst du den 43er tröpfchenweise über einen Teelöffel in das Glas, damit sich der Likör auf die Schicht mit der Kondensmilch legt und sich nicht mit dieser vermischt. Das gibt einen schönen optischen Effekt! Mit dem Espresso verfährst du genauso. Als vierte Schicht die aufgeschäumte Milch als Haube on top setzen. Zuletzt die Zitronenzeste und eine Prise Zimt dazu – fertig ist der Zaperoco! Salud!