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Im Herbst und Winter an die Algarve. Strandurlaub in Alvor

Im Herbst und Winter an die Algarve – Teil 1: Strandurlaub in Alvor

Während das Wetter bei uns langsam ungemütlich wird, scheint in Portugal noch die warme Sonne des Südens. Der Trubel des Sommers ist vorbei und es kehrt eine angenehme Ruhe an der Algarve ein. Ob Strandurlaub, Golf oder eine Mietwagenreise – das Land am westlichen Zipfel Europas freut sich in der Nebensaison ganz besonders über Gäste. In meiner dreiteiligen Serie über Winterurlaub an der Algarve geht es heute für mich ganz in den Süden – zum Relaxen nach Alvor. Hier gibt es einen weitläufigen Sandstrand, fotogene Felsen und ein verträumtes Fischerdorf. Komm mit!

Wer etwas von Land und Leuten sehen möchte, lässt die Schnellstraßen in Portugal natürlich möglichst links liegen.

Die abwechslungsreiche Küstenlandschaft der Algarve lässt sich perfekt mit dem Mietwagen erkunden.

Abflug in die Sonne: Von Hannover nach Faro

Nach drei Stunden Flugzeit landet meine Maschine im blauen TUI Wave-Design bei Sonnenuntergang auf dem Flughafen Faro. Schon beim Aussteigen bin ich begeistert vom einmaligen Licht und der klaren Seeluft, die mir hier um die Nase weht. Genau das brauche ich nach den letzten hektischen Arbeitswochen im deutschen Großstadtstress. Ich freue mich auf einen Strandurlaub in Portugal, bei dem ich einfach einmal entspannen und so richtig runterschalten kann.

Mit dem Mietwagen durch Portugal

In der Nebensaison sind die Strände an der Algarve fast menschenleer.

Darauf habe ich mich gefreut: Ein einsamer Morgenspaziergang am Meer.

Portugal und die Algarve sind ideal, um sie mit dem Mietwagen zu erkunden. Neben einigen mautpflichtigen Schnellstraßen gibt es viele kostenlos befahrbare Straßen an der Küste und im Inland. Wer etwas von Land und Leuten sehen möchte, lässt die Schnellstraßen in Portugal natürlich möglichst links liegen. Bucht man seinen Mietwagen vorab, zum Beispiel bei TUI Cars, kann man ohne große Formalitäten am Flughafen direkt einsteigen und seine Reise beginnen. Die Verkehrssituation an der Algarve empfinde ich als sehr entspannt. Es sind zwar relativ viele Autos unterwegs, aber niemand wirkt am Steuer gestresst oder gar aggressiv.

Keine Lust auf Mietwagen? Transfer buchen!

Schmale Gassen, bunte Häuser und kleine Cafés machen den ursprünglichen Charakter des Ortes aus.

Das erste Ziel meiner Algarvereise: Das idyllische Hafenstädtchen Alvor.

Auch ohne Mietwagen kommt man in Portugal gut ans Ziel. Für wenig Geld kann man zum Beispiel im voraus bei Holiday Taxis einen Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück buchen. Auch wer auf seiner Algarve-Reise in verschiedenen Unterkünften übernachtet, kann sich per Transfer von Hotel zu Hotel bringen lassen. Verschiedene Fahrzeuge stehen zur Auswahl – vom Reisebus mit oder ohne WLAN bis zum besonders komfortablen Privattransfer mit dem PKW. Ich habe mich für einen Transfer mit dem Kleinbus entschieden. Am Schalter in der Ankunftshalle des Flughafens warte ich nur wenige Minuten auf die anderen Fahrgäste und schon können wir los. Der Wagen ist in einem Top-Zustand, der Fahrer sehr freundlich und seine Fahrweise sicher. Nach einem kurzen Zwischenstopp, um zwei Fahrgäste zu verabschieden, komme ich nach fünfzig Minuten entspannt in meinem Hotel an.

Für meine ersten Tage am Strand an der Algarve habe ich mir das Hotel Pestana Dom Joao ausgesucht.

Eine kleine Seebrücke führt vom Hotel Pestana Dom Joao direkt an den langen Sandstrand.

Chillaxen im Strandhotel

Für meine ersten Tage am Strand an der Algarve habe ich mir das Hotel Pestana Dom Joao ausgesucht. Es liegt direkt am feinsandigen, breiten Sandstrand von Alvor und bietet neben Zimmern auch kleine Apartments, sogenannte Villas, an. Eine ist heute für mich reserviert. Dank der kleinen Küchenzeile mit Essecke habe ich dort alles, was ich brauche, um mich während meines Strandurlaubes an der Algarve selbst zu versorgen. Zum Frühstück gehe ich trotzdem ins Hotelrestaurant. Hier gibt es jeden Morgen eine große Auswahl an Herzhaftem und Süßem und sogar Show-Cooking mit frischen Pancakes. Schon in der ersten Nacht schlafe ich wie ein Baby, denn es ist herrlich ruhig in der Anlage, und auch von meinen Nachbarn höre ich kaum etwas.

Weitläufiger Sandstrand von Alvor

Morgens ist am Strand besonders wenig los, man kann weit laufen und sich zwischendurch in den sanften Wellen des Atlantiks erfrischen.

Alvor bietet herrliches Strandvergnügen, was am weniger frequentierten Strand in der Nebensaison gleich doppelt so viel Spaß macht.

Raus aus den Federn: Nach dem Frühstück hält mich nichts mehr auf – ab an den Strand! Morgens ist hier besonders wenig los, man kann weit laufen und sich zwischendurch in den sanften Wellen des Atlantiks erfrischen. Das Wasser hat im Herbst und Winter allerdings nicht mehr Badewannentemperatur. Dafür sind die Strände viel weniger frequentiert als im Hochsommer. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Wenn ich mich entscheiden müsste, wüsste ich, was mich als Erholungssuchende mehr lockt…

Die imposanten Felsformationen sind als Fotomotiv auf Instagram & Co. besonders beliebt.

Die Bucht Praia dos Três Irmãos ist eine durch Felsformationen sehr geschützte Bucht am östlichen Ende des 7 km langen Strandes von Alvor.

Strandspaziergang an der Praia dos Três Irmãos

Auch zum nahe gelegenen Strand Praia dos Três Irmãos, den „drei Brüdern“, muss ich natürlich unbedingt. Die imposanten Felsformationen sind als Fotomotiv auf Instagram & Co. besonders beliebt, und auch die Einheimischen verbringen hier gerne ihre freien Sonnenstunden. In der Hauptsaison kann es besonders in den Ferienzeiten, am Wochenende oder nach Feierabend schon mal richtig voll werden. Noch ein Grund mehr für Ruhesuchende, Portugal und der Algarve auch mal im Herbst und Winter einen Besuch abzustatten.

Spaziergang durch das Fischerdorf Alvor

Nur wenige Gehminuten von meinem Hotel entfernt liegt das Fischerdorf Alvor. Schmale Gassen, bunte Häuser und kleine Cafés machen den ursprünglichen Charakter des Ortes aus.

Freunde von Fisch und Meeresfrüchten kommen in der Hafenstadt voll auf ihre Kosten.

Hier hat es niemand eilig: Das beschauliche Städtchen Alvor.

Auch hier hat es niemand eilig und es ist immer Zeit für ein freundliches „Bom dia“ (Guten Tag). Im kleinen Hafen habe ich nicht nur einen wunderschönen Blick auf die farbenfrohen Fischerboote, sondern auch Hunger. Ein Fischrestaurant reiht sich hier an das andere. Ich entscheide mich wie immer für das, in dem die Einheimischen essen: Im Zé Morgadinho ist es voll, laut und lustig. Portugiesische Familien sitzen dicht gedrängt an den kleinen Holztischen, zwischen denen sich die meist betagten Kellner geschickt hin- und herbewegen, und genießen den Fang des Tages. Als Vorspeise werden eingelegte grüne Oliven mit Karotten und Knoblauch, Brot und Butter sowie Kichererbsensalat mit Zwiebeln gereicht. Als ich damit fertig bin, brauche ich fast kein Hauptgericht mehr. Aber jetzt kommen die gegrillten Sardinen – und die sind ganz phantastisch!

Es gibt Pralinen mit Feigen, Pistazien, Kaffee, portugiesischem Kirschlikör, Walnüssen und sogar mit Blauschimmelkäse!

Bei handgefertigten Pralinen komme ich mit Genuss-Expertin Viki ins Gespräch.

Hausgemachte Pralinen zum Kaffee

Nach dem köstlichen Fisch fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein süßes Dessert. Zufällig komme ich an einem kleinen Laden vorbei, in dem mir liebevoll von Hand gefertigte Pralinen in der Auslage zuzwinkern. Eine verführerischer als die andere… Es gibt sie mit Feigen, Pistazien, Kaffee, Maracuja, portugiesischem Kirschlikör, Chili, Bananen, Walnüssen und sogar mit Blauschimmelkäse! In meinem Magen ist leider höchstens noch Platz für drei. Viki, Inhaberin des Spezialitätengeschäfts „Alvor Gourmet“ und Produzentin der Pralinen, hilft mir bei der schweren Entscheidung. Ob ich es eher süß möge oder nicht so süß, fragt sie. Und wie es mit ausgefallenen Aromen wie Chili oder blauem Käse sei. Nach reiflicher Überlegung wähle ich Feige, Pistazie und weiße Schokolade mit Maracuja. Dazu serviert sie mir einen Kaffee – und ich bin happy!

Regionale Spezialitäten mit Liebe zubereitet

Wo ich schon mal eine echte Genuss-Expertin an der Hand habe, frage ich Viki auch gleich, was man im Urlaub an der Algarve sonst noch unbedingt probieren sollte. Und wieder habe ich die Qual der Wahl: Viki schwärmt vom Rotwein der Region, der „immer alle überrascht“.

Alle, die keinen Wein trinken, können stattdessen seine hautpflegenden Eigenschaften nutzen.

Portwein mal anders: Die Rotweinseife der Algarve ist ein ideales Mitbringsel.

Aber auch ohne die Mandelbutter, das selbstgemachte Marzipan oder den Carob-Kuchen zu probieren, sollte man keinesfalls wieder nach Hause fahren. Ach, und den Portwein bitte auch nicht vergessen! Alle, die keinen Wein trinken, können stattdessen seine hautpflegenden Eigenschaften nutzen: Die handgefertigte Rotweinseife hat einen sehr eleganten Duft. Das alles und noch viel mehr verkauft Viki in ihrem kleinen Ladengeschäft im Zentrum von Alvor. Hinter jedem ihrer regionalen Produkte steht eine Geschichte, eine Familie, ein Leben an der Algarve. Viki kennt sie alle und erzählt Urlaubern gerne davon. Besonders freut sie sich, wenn die auch mal in der Nebensaison kommen: „Im Sommer läuft es gut, da habe ich viele Kunden. Zwischen Oktober und März ist es manchmal nicht einfach für mich.“

Ob mit oder ohne Mietwagen - wer Ruhe und Erholung sucht, ist in Portugal im Herbst und Winter genau richtig.

Bei diesen Sonnenuntergängen kann man gar nicht anders, als die Seele baumeln zu lassen.

Geheimtipp Off-Season an der Algarve

In den ersten Tagen meiner Reise an die Algarve habe ich mich am Strand von Alvor erholt, wunderschöne Sonnenuntergänge gesehen, gut und authentisch gegessen und viel über lokale Spezialitäten in Portugal erfahren. Ob mit oder ohne Mietwagen – wer Ruhe und Erholung sucht, ist in Portugal im Herbst und Winter genau richtig. Morgen geht es für mich weiter ins TUI Blue Falesia in Albufeira. Was ich dort erlebe, liest du im zweiten Teil meines Blogbeitrags „Im Herbst und Winter an die Algarve.“ Sei gespannt! 🙂